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THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT

THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT

Regie Justin Lin
Kinostart 13.07.2006

Kritiken • THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT

13. Juli 2006 | THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT • Kritik • Berliner Zeitung

Frauen, Benzin und Musik - das ist der Anspruch des Films, meint Ulrich Seidler. "Es wird eigentlich weniger gefahren als - wie der Titel sagt - gedriftet, also gerutscht. Eben weil es eng ist, gilt es für den Fahrzeugführer, den Wagen ausbrechen zu lassen und sozusagen um die Kurve zu schleudern. Das geht schneller und quietscht auch sehr schön, was für das sinfonische Rennfahrer-Sounddesign eine Bereicherung darstellt. Dem Driftenden wird der Weg zum Ziel, die Beschleunigung setzt aus, der Moment dehnt sich zur Ewigkeit. Solches spiritistisch-ästhetisches Glück kennt man sonst nur vom Synchronschwimmen."

12. Juli 2006 | THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT • Kritik • fluter.de

Laut Andreas Resch wartet der Film "mit abgedroschenen Coming-Of-Age-Weisheiten, eindimensionalen Figuren und einer lahmen Story auf. Noch nicht einmal die Action-Szenen können überzeugen, da die sich meistens in Parkhäusern oder auf abgelegenen Renn-Parcours abspielen. Und so fahren die Wagen also wie in einem Videospiel permanent im Kreis anstatt durch das faszinierende Stadtbild Tokios. Zudem nerven die albernen Sequenzen zwischen den Rennen: Zu dröhnendem HipHop bekommen die Zuschauenden hier rudelweise halbnackte Girls, röhrende Motoren und sinnentleerte Dialoge geboten."

06. Juli 2006 | THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT • Kritik • film-dienst 14/2005

Ulrich Kriest hat die dröhnende Mischung gefallen. "Dem Driften verdankt der Film Momente, in denen die Schwerkraft in einer scheinbar zeitenthobenen Choreografie aufgehoben scheint. Der Begriff „Underground“ erscheint freilich prekär, da die Jugendlichen weder sozial noch familiär eingebunden sind und auch keine Probleme mit der Strafverfolgung haben. Insofern ähnelt Tokio ein wenig Entenhausen, da elementare Verwandtschaftsstrukturen der Onkel-Linie folgen: der Onkel von Seans Antagonisten D.K. ist ein mächtiger Yakuza. ... In einem hübschen Schluss-Gag schließt sich der Kreis, denn auch den charismatischen Antagonisten des ersten Teils scheint der Ruf Japans ereilt zu haben. Das fällige Rennen hat man sich wohl für den vierten Teil aufgespart."

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