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DAS HAUS AM SEE

DAS HAUS AM SEE

Regie Alejandro Agresti
Kinostart 06.07.2006

Kritiken • DAS HAUS AM SEE

07. Juli 2006 | DAS HAUS AM SEE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

"Das ist anfänglich zwar ganz reizvoll, wenn auch nicht immer stimmig, wird aber spätestens durch das Happy End als das entlarvt, was es ist: ein kommerziell clever kalkuliertes Gebräu aus südkoreanisch-südamerikanischer Märchenwelt und klassischem Hollywood-Rührstück."

06. Juli 2006 | DAS HAUS AM SEE • Kritik • Die Tageszeitung

Dem Zuschauer wird hier einiges abverlangt, kritisiert Barbara Schweizerhof. "Wie die meisten "Zeitschlaufen"-Filme ist auch DAS HAUS AM SEE ein Film über Depression, über das Gefangensein in Lebensmustern, die sich wiederholen. In den Nebenhandlungen werden die Figuren von Reeves und Bullock im jeweils familiären Kontext gezeigt: Reeves mit einem unnahbaren Vater, Bullock in einer wenig befriedigenden Beziehung. Aber so ganz ernst nimmt der Film diese zwei unterschiedliche Leben dann doch nicht, schließlich soll es darum gehen, wie die beiden zusammenkommen. Das gibt Anlass für schöne Absurditäten."

05. Juli 2006 | DAS HAUS AM SEE • Kritik • fluter.de

Laut Sascha Rettig funktioniert das Duo Bullock & Reeves ganz gut. "Auch Regisseur Alejandro Agresti gibt sich viel Mühe, seinen dahin schwebenden Film gepflegt herbstlich und cremig gut aussehen zu lassen und die verschiedenen Zeitebenen elegant ineinander zu schieben. Allerdings hat Drehbuchautor David Auburn den Zeitreisen-Plot unnötig verkompliziert und damit etwas zu viel dafür getan, dass sich Rehauge und Hundeblick über Spielfilmlänge und im durchsichtig tragischen Finale beinahe für die Ewigkeit verpassen. Statt sich von den finalen Sentimentalitäten aufweichen zu lassen, wird man so schließlich den Gedanken nicht los, dass das Happy-End vor allem wesentlich früher und bedeutend einfacher möglich gewesen wäre."

04. Juli 2006 | DAS HAUS AM SEE • Kritik • film-dienst 14/2005

Aus vielen Einstellungen des Films spricht laut Josef Lederle verhaltene Trauer und unbestimmte Leere. "Deutlicher als bei anderen Remakes asiatischer Filme lässt sich die mühsame Überformung erkennen, die mysteriös-kontemplative Züge des Originals zugunsten einer Hollywood-kompatiblen Küchenpsychologie einebnet und auf simple Oneliner wie "He built a house, not a home" herunter bricht. Agrestis zurückhaltende, fast herbstlich gestimmte Inszenierung trägt zwar viel dazu bei, dass solche Weisheiten nicht in Kraut schießen, doch auch er vermag die märchenhafte Suggestion der wahren Liebe nur gelegentlich zu unterlaufen."

29. Juni 2006 | DAS HAUS AM SEE • Kritik • br-online.de

Als seltsame Reise durch Zeit und Raum bezeichnet Margret Köhler den Film. "Weder Action noch Abenteuer – von Logik ganz zu schweigen - , sondern Besinnlich-Übersinnliches wird in dieser undurchschaubaren Geschichte geboten. ... Wenn das Ganze nicht so an den Haaren herbeigezogen wäre, könnte man sich direkt erfreuen an dieser angenehm "altmodischen" Form der Annäherung. Leider stöpselt Agresto im letzten Viertel der sowieso abstrusen Handlung noch völlig überflüssige Wendungen zusammen, dass nur eine Möglichkeit bleibt – auszusteigen, weil wirklich nichts stimmt, auch wenn das Fünkchen Sentimentalität überspringt. Nur wer die Ratio kategorisch ablehnt und im Übersinnlichen einen Sinn sieht, kommt auf seine Kosten."

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