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POSEIDON

POSEIDON

Regie Wolfgang Petersen
Kinostart 12.07.2006

Kritiken • POSEIDON

14. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Der Spiegel

Rüdiger Sturm spricht mit Wolfgang Petersen über mögliche Fehler, seine persönlichen Konsequenzen und den Fluch des DA VINCI CODE.

14. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Der Regiseur ist laut Jürg Zbinden bekannt dafür, dass er nicht kleckert, wenn er klotzen darf. "Verglichen mit dem titanischen Hit seines Kollegen James Cameron schneidet Wolfgang Petersens Unterwasserdrama nicht schlecht ab. Es ist kein subtiles Psychogramm geworden (TITANIC war auch nicht raffinierter), doch ist der Überlebenskampf durchaus spannend anzusehn."

13. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Daniel Kothenschulte kann der Film dem Genrekino nichts mehr hinzuzufügen. "Gern möchte man die Einfachheit dieses Films loben, darin vielleicht sogar eine Rückkehr zum B-Film der fünfziger Jahre konstatieren. Man könnte aus den immerhin erfreulich knappen 99 Minuten noch eine Viertelstunde herausnehmen und die Farben durch Schwarzweiß ersetzen. ... POSEIDON ist so deckungsgleich mit der Erwartung, dass man den Film dahinter gar nicht mehr sieht."

13. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Die Zeit

Der Regisseur verpasst die großen Themen des Katastrophenkinos, meint Frank Schätzing. "Petersen geht denselben Weg wie seine Vorgänger, scheint damit allerdings nicht glücklich zu sein. Er mahnt zur Eile, wann immer man mehr über die Figuren wissen will, sichtlich drängt es ihn, endlich seine Welle auf den Pott loszulassen, in dem einige hundert stereotyp aussehende Silvestergäste die Korken knallen lassen. Alle sind jung und schön, sodass man fast betroffen zusammenzuckt, als Richard Dreyfuss ins Bild gerät – Mann, ist der alt geworden! Unlustig schleift uns Petersen von Tisch zu Tisch und durch die Kabinen des Luxusliners ..."

13. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz unterhält sich mit Wolfgang Petersen über Klinsmann, Bush und Katastrophen.

12. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Berliner Zeitung

Anne Vorbringer berichtet von der Premiere in Berlin.

12. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Die Tageszeitung

Schon mit dem ersten Bild ist alles verloren, behauptet Dietrich Kuhlbrodt. "Der Computer bringt es fertig, das Schiff so rasant zu umkreisen, wie es die Kamera nicht könnte, und so wissen wir, dass wir in einem Computerspiel sind, aber in einem interpassiven. Wir können nichts tun und müssen uns langweilen. Gut, es gibt zwischendurch Schauspiel im Studio, TV-Ware. Ob die Stunts echt sind oder Computerleistung - wen interessiert's? Der Filmverleih wirbt mit dem Satz: "Überall Leichen - aber sie sind nicht echt." Wie wahr! Machen wir's kürzer: POSEIDON ist nicht echt."

12. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala untersucht, warum der Film baden geht. "Weil die Charaktere vor ihrem Kampf mit Feuersbrünsten und dem bald von allen Seiten eindringenden grabeskühlen Nass bestenfalls skizziert werden: ein Macho, ein Zocker, ein Ex-Bürgermeister plus Tochter und deren Verlobtem, eine Mutti mit Kind, eine blinde Passagierin, ein Kellner und ein älterer Schwuler mit Liebeskummer. Eine Liste nur bleibt von ihnen, keine den Begriff verdienende Erinnerung. Wer überlebt? Eher egal. Identifikationsmaterial ist es, was POSEIDON am schmerzlichsten fehlt – jener unabdingbare Gefühlshumus, der etwa James Camerons Katastrophenfilm TITANIC in eines der großen Liebes-Epen des Kinos verwandelte."

11. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Berliner Zeitung

Gesetze der Schwerkraft und etliche andere werden hier laut Anke Westphal außer Kraft gesetzt. "Das alles ist öde, doch es sei nicht verschwiegen, dass man auch Vergnügen haben kann an POSEIDON. Die digitalen Bildwelten sind eindrucksvoll; die zweieinhalbminütige Kamerafahrt um das Schiff herum zu Beginn des Films wirkt wie verwunschen. Die lieben Passagiere sehen noch im Wildwasser fast aus wie aus dem Ei gepellt; die Frauen tragen aufwändige Abendroben aus Stoffen, die nass geworden erst recht sehr schön anliegen. Von ihrem Make Up ganz zu schweigen - es ist natürlich wasserfest. Was nicht unwichtig ist - schließlich will jeder eine schöne Leiche sein, auch ein guter alter Katastrophenfilm."

11. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte bringt es auf den Punkt: Große Welle, kleine Wirkung. "Sicher, die Anfangssequenz mit einer komplett am Computer errechneten Fahrt rund um das Schiff ist beeindruckend, ebenso wie die Monsterwelle, die angsteinflößend auf den Dampfer zurollt. Ansonsten gilt: Tricks haben noch keinen Film vor dem Untergang gerettet, zumal die animierten Wassermassen im Inneren des Schiffes ihre digitale Natur oft allzu deutlich offenbaren. Gespart wurde dafür an den Darstellern. Während Ronald Neame über eine stattliche Anzahl Oscarpreisträger verfügte, setzt Wolfgang Petersen in seinem Remake konsequent auf B-Darsteller. Deutliche Botschaft: Hier ist die Technik der Star."

10. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • br-online.de

Spannend, aber farblos nennt Florian Kummert das Remake. "Bei all den wuchtigen, aufwendigen Sets ist es bezeichnenderweise eine Sequenz in einem klaustrophobisch engen, dreckigen, verbeulten Luftschacht, die am besten funktioniert und einen unruhig im Kinosessel hin- und herrutschen lässt. Wolfgang Petersen ist ein souveräner Regisseur. Selbst aus einem miserablen Drehbuch und einem faden Ensemble holt er noch einen einigermaßen spannenden Film heraus. Aber Poseidon ist zu routiniert, zu vorhersehbar, um zu überzeugen. Dass nun eine Welle von Katastrophenfilm-Remakes aus den Siebzigern droht, gilt als unwahrscheinlich. POSEIDON ist an den US-Kinokassen gefloppt. Zu Recht."

08. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Berliner Zeitung

Alexander von Roon spricht mit Regisseur Wolfgang Petersen, der mit POSEIDON schon wieder einen Film mit viel Wasser gedreht hat.

07. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • Berliner Zeitung

Alexandra Seitz schreibt vor dem Start von POSEIDON über Katastrophenfilme, die nicht absoffen.

06. Juli 2006 | POSEIDON • Kritik • film-dienst 14/2005

Franz Everschor bringt es auf den Punkt: "Petersen musste hier mit einem Drehbuch arbeiten, das nichts anderes als eine Katastrophe ist, und die auftrumpfenden Effekte der hoch bezahlten Computerspezialisten schlagen jeden Ansatz einer auch nur maßvoll involvierenden Handlung tot. ... Was folgt, ist eine unaufhörliche Kette von Kletterabenteuern, mühsam überstandenen Explosionen, Wassereinbrüchen und klaustrophobischen Akrobaten-Kunststücken, die das – trotz häufig eingeblendeter Grundrisse – orientierungslose Filmpublikum zum Beteiligten machen will, den Zuschauer aber unter der Gleichförmigkeit der Widrigkeiten und dem nervtötenden akustischen Getöse nur bis zur totalen Missachtung aller Gesetze der Identifikation abstumpft."

29. Juni 2006 | POSEIDON • Kritik • epd-film 07/2006

Jan Distelmeyer beschäftigt sich mit Schiffbrüche und andere Kleinigkeiten.

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