Inhalt • POSEIDON
Eine Monsterwelle bringt im Atlantik ein Luxuskreuzfahrtschiff zum Kentern. Dylan Johns ignoriert die Anweisungen im Ballsaal auf Rettung zu warten und macht sich auf die Suche nach einem Ausweg. Was als Alleingang beginnt, zieht bald weitere Passagiere an. Ein Vater ist auf der Suche nach seiner Tochter und ihrem Verlobten. Die Gruppe bekommt Gesellschaft von einer alleinerziehenden Mutter und ihrem Sohn, einem blinden Passagier und einem selbstmordgefährdeten Mitreisenden, der sich doch für das Leben entscheidet. Alle sind entschlossen, einen Weg nach draußen zu finden.
Crew • POSEIDON
Regie: Wolfgang Petersen
Darsteller: Kevin Dillon, Josh Lucas, Mia Maestro, Mike Vogel, Emmy Rossum ...
Verleih/Copyright: Warner
Kritik • POSEIDON • 11. Juli 2006 • Der Spiegel
Andreas Borcholte bringt es auf den Punkt: Große Welle, kleine Wirkung. "Sicher, die Anfangssequenz mit einer komplett am Computer errechneten Fahrt rund um das Schiff ist beeindruckend, ebenso wie die Monsterwelle, die angsteinflößend auf den Dampfer zurollt. Ansonsten gilt: Tricks haben noch keinen Film vor dem Untergang gerettet, zumal die animierten Wassermassen im Inneren des Schiffes ihre digitale Natur oft allzu deutlich offenbaren. Gespart wurde dafür an den Darstellern. Während Ronald Neame über eine stattliche Anzahl Oscarpreisträger verfügte, setzt Wolfgang Petersen in seinem Remake konsequent auf B-Darsteller. Deutliche Botschaft: Hier ist die Technik der Star."