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ALIBI

ALIBI

Regie Kurt Mattila
Matt Checkowski
Kinostart 22.06.2006

Kritiken • ALIBI

22. Juni 2006 | ALIBI • Kritik • Berliner Zeitung

Die Grundidee des Films findet Wolfgang Fuhrmann gut, aber die Geschichte hat etwas zu viel des Guten. "Ungefähr beim zwanzigsten Handlungsknoten beginnt sich auch der Beobachter zu fragen, wo das alles denn bitte hinführen soll und was denn in Rays Agentur so läuft, während in seinem Leben alles drunter und drüber geht. Aber gemach: Gelöst werden die Knoten alle auf einmal - in einer logistischen Meisterleistung, die sämtliche Akteure im Hotel zusammenführt und bei der nun wirklich jeder bekommt, was er verdient."

22. Juni 2006 | ALIBI • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert ist angetan. "Was als romantische Komödie beginnt, wird bruchlos zur postmodernen Gangsterstory, in der Polizei, rachsüchtige Liebhaber und mordlustige Mormonen auf die Hauptfigur gehetzt werden. ALIBI lebt fast ausschließlich von seinem gut gebauten Plot, der die Figuren wie in einem Schachspiel bewegt, ohne sich mit deren Charakterisierung allzu intensiv zu beschäftigen. Das durchaus originelle Knallchargenballett umfasst neben Steve Coogan, der seinen extracoolen Helden mit britischer Noblesse unterspielt, verdiente Independent-Darsteller wie John Leguizamo, Selma Blair, James Brolin und den wunderbaren Sam Elliott mit seiner unsynchronisierbaren, kellertiefen Stimme."

20. Juni 2006 | ALIBI • Kritik • film-dienst 13/2006

Für Sascha Koebner ist die Geschichte "zwar spannend und durchdacht, doch die Art und Weise der Präsentation ist verwirrend, und die Menge der Nebenrollen, die im Minutentakt auf die Leinwand drängen, unüberschaubar. ... Was um so bedauerlicher ist angesichts der vielen Stärken des Films: Die Dialoge zwischen Ray und Lola sind klug, frei von Klischees und oft genug überraschend komisch. Selbst Nebenrollen sind hochkarätig besetzt, allerdings, wie die Figur Selma Blairs, die eine von drei Ehefrauen eines Mafioso namens "Der Mormone" spielt, oft unterentwickelt und zu bloßen Stichwortgebern degradiert."

19. Juni 2006 | ALIBI • Kritik • br-online.de

Bizarr nennt Andrea Mirbeth die Komödie. "Da Seitensprünge dem Wesen nach schnell über die Bühne gehen, hat auch der Film ein atemberaubendes Tempo. Da wird geschnitten, dass einem die Augen schmerzen, da geht die Post ab, bis man irgendwann den Überblick verliert, wer mit wem und wo und wie - irgendwann sieht man dem Affärenchaos nur noch hilflos zu. Dabei tummeln sich in dieser sehr trendigen Screwball-Komödie eine Handvoll richtig guter Schauspieler ... Die Regisseure Matt Checkowski und Kurt Mattila haben der originellen Idee des Drehbuchs nicht allein vertraut und sich gedacht, durch künstlerisch überambitionierte Einstellungen dem Affärenchaos sozusagen bildlich auf die Sprünge zu helfen."

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