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UNBEKANNTER ANRUFER

UNBEKANNTER ANRUFER

Regie Simon West
Kinostart 15.06.2006

Kritiken • UNBEKANNTER ANRUFER

16. Juni 2006 | UNBEKANNTER ANRUFER • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling ist mittlerweile gelangweilt von den vielen Horror-Remakes.; dieses ist zudem noch schlecht. "Nicht nur klaffen in Jake Wades Drehbuch logische Löcher von geradezu planetarem Durchmesser. Um Dinge wie Motivation, Charaktere, psychologische Wahrscheinlichkeit macht der Film einen Bogen wie um eine ansteckende Krankheit. Die Personen und ihr Schicksal sind einem so was von egal; der Unbekannte ist derart unbekannt auch in dem, was er eigentlich will, dass dagegen selbst der weiße Hai wie eine erschöpfend durchdeklinierte Charakterrolle wirkt. Viel Spaß!"

16. Juni 2006 | UNBEKANNTER ANRUFER • Kritik • Der Tagesspiegel

Die dramaturgischen Mittel sind durchschaubar und die Handlung simpel, schreibt Kolja Reichert. "Wie Jill, so hängt auch der Zuschauer in den Klauen übermächtiger Elemente, die streng Regie über den Adrenalinhaushalt führen: ein subtil drohender Soundtrack, der mit dunklen Streichern und Xylophonen klingt wie von Thomas Newman geklaut, ein aufwändiger Raumklang, der sich von allen Seiten anschleicht, und ein effektvoller und dennoch unaufdringlicher Schnitt. Regisseur Simon West, bekannt durch Werbespots und die Videospiel-Verfilmung TOMB RAIDER, arbeitet auch in seinem neuen Film mit allen Mitteln des digitalen Hyperrealismus. Wobei das Ergebnis zwar steril, doch keineswegs gekünstelt aussieht. Die aalglatte Oberfläche macht Sinn."

13. Juni 2006 | UNBEKANNTER ANRUFER • Kritik • fluter.de

Recht witzlos ist das Remake für Jörg Buttgereit. "Ein schönes junges Mädchen 87 Minuten lang beim Angst-haben zu beobachten, hat zwar einen gewissen voyeuristischen Reiz, ist aber nur bedingt spannend. Natürlich geht es wie so oft im Teenager-Horror um den Verlust der Unschuld. Die einzigen Worte, die der gesichtslose Killer auf Jills Frage "What do you want from me?" folgerichtig antwortet, lautet dann auch "Your blood, all over me". Auch wenn UNBEKANNTER ANRUFER den Mechanismen des blutigen Slasher-Films gehorcht, ist auf der Leinwand kein einziger Tropfen Blut zu sehen. Diesen Umstand kann man fast schon wieder als originell empfinden."

08. Juni 2006 | UNBEKANNTER ANRUFER • Kritik • film-dienst 12/2006

Spannung soll in diesem Horrorstreifen allein durch die makabre Art des 'Fangspiels' erzeugt werden, meint Jörg Gerle. "Dafür bietet das eindrucksvolle, eigens für den Film erbaute einsame Anwesen am See eine denkbar gute Kulisse; in den verwinkelten Zimmern, Wintergärten, Zierfischteichen und Ziervogelvolieren gibt es genug Möglichkeiten, um vor dem Bösewicht in Deckung zu gehen. Für zart besaitete Gemüter mag dieses 'Spiel' spannend sein, und auch für Zwölf- bis 14-Jährige würde das fast gänzlich unblutige Sujet durchaus noch als Mutprobe im dunklen Kinosaal taugen. Einem älteren, zudem genreerfahrenen Zuschauer wird das Auswalzen einer guten Idee indes schnell langweilig, weil zu viele Horror-Stereotypen allzu unspektakulär eingesetzt werden und auch das atmosphärische Setting nicht über die ganze Zeit rettet."

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