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STONED

STONED

Regie Stephen Woolley
Kinostart 15.06.2006

Kritiken • STONED

06. Juni 2020 | STONED • Kritik • fluter.de

Sascha Rettig kann dem Film nur wenig abgewinnen. "Wooley spürt in seinem halb-dokumentarischen Stil teilweise recht stimmungsvoll, aber ohne die wohl zu teuren Originalsongs der Stones, den Swinging Sixties nach. Zu schnell erlahmt der Film jedoch in den Rockklischees, die die Stones so nachhaltig geprägt, aber im Gegensatz zu Jones bis heute auch überlebt haben. Dass der Musiker zum Schluss tot im Pool liegt, scheint nur konsequent. In STONED nimmt man das aber nur noch mit Gleichgültigkeit zur Kenntnis, ist der Film doch so leer wie Jones' letzte Lebensphase."

15. Juni 2006 | STONED • Kritik • Der Tagesspiegel

Mehr als zehn Jahre hat Woolley das Leben von Brian Jones recherchiert – dafür ist das Ergebnis arg dünn geraten, kritisiert H. P. Daniels. "Der Anfang suggeriert dokumentarisches Material, frühe sechziger Jahre in schwarzweiß: Brian Jones managt seine Band von einer Londoner Telefonzelle aus. Die Stones spielen R & B in einem Club. Alles wirkt ein bisschen unwirklich, kulissenhaft. Das Ende dann ganz in Blau: Jones sinkt leblos auf den Grund seines Pools, während sein Leben rückwärts läuft, in rasender Geschwindigkeit, in flackernden Bildschnipseln, überdreht und bunt und überschlagen. Sex & Drogen, ja, und auch ein bisschen Rock’n’Roll. Pop-Star-Highlife-Dekadenz. Blonde Frauen, nackte Körper. Plus eine Prise Perversion und Gewalt."

15. Juni 2006 | STONED • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer ist enttäuscht: Der Pop-Film STONED verrät ihm nicht wer Brain Jones war. Und Musik von den Rolling Stones gibt es darin auch nicht. "Man könnte auch sagen: STONED ist ein völlig uninteressanter, rundum überflüssiger Film; eine Art Low-Budget-Schulfernseh-Etüde mit sadomasochistischen Sexspielchen, in denen viel ausgepeitscht und gefesselt wird. Wer das mag, kann sich ja demnächst auf der DVD-Version durch die einschlägigen Szenen skippen."

11. Juni 2006 | STONED • Kritik • br-online.de

Mäßig interessant findet Heidi Reutter das Biopic. "Leo Gregory spielt diesen durchgeknallten Jones mit allzu großer Lässigkeit; was fehlt, sind die Nuancen, es ist kein facettenreiches Spiel. Man wird nicht warm mit diesem Menschen, der längst keine Grenzen mehr kennt. Woolley hat Jones' Lebensgeschichte als seichten Rock'n'Roll-Krimi inszeniert; die Atmosphäre und das Lebensgefühl jener Zeit sind spürbar, allerdings bewegt sich alles in einem sehr erwartbaren, undifferenzierten Rahmen. Vielleicht bleibt man als Zuschauer deshalb so unbeteiligt."

08. Juni 2006 | STONED • Kritik • film-dienst 12/2006

Der Film vermittelt klar und bemerkenswert rational die etwas altbackene Geschichte von der verlorenen Unschuld des Rock'n'Roll, meint Ulrich Kriest. "Die ambivalente Zeichnung der Swinging Sixties in STONED, die deren popkulturellen Glamour dementiert oder zumindest dekonstruiert, fanden die Rolling Stones Mick Jagger und Keith Richards 'not amusing', weshalb kein einziger Stones-Song im Original zu hören ist. Freilich wäre ein Soundtrack mit Original-Stones-Songs wohl auch zynisch gewesen."

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