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THE SENTINEL

THE SENTINEL

Regie Clark Johnson
Kinostart 15.06.2006

Kritiken • THE SENTINEL

16. Juni 2006 | THE SENTINEL • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Kim Basinger gefällt Jürg Zbinden als Schönheit mit Klasse. "Die Regie packt zusammen, was man zur Genüge kennt aus einschlägigen Filmen oder Spionageromanen: den toten Briefkasten und tote Agenten, die stümpernden Beschatter und einen Helden, der sich aus der Verantwortung nicht stehlen will und kann. Überraschend ist THE SENTINEL eigentlich kaum einen Moment, von Hochspannung gar ist überhaupt nichts zu spüren. Man nimmt zur Kenntnis, dass Mrs. Basinger noch immer schön ist, dass Mr. Douglas einen fitten Eindruck macht - und dass eine Generation nachrückt, die ebenso fit und schön ist."

15. Juni 2006 | THE SENTINEL • Kritik • Berliner Zeitung

Einen Thriller von der Stange sah Philipp Bühler. "Ganz im Unterschied zum TV-Vorbild 24 nämlich fällt hier nichts so überraschend aus, wie sich dieser selbsternannte Politthriller das vorstellt. Man kann Täter und Opfer ganz gut auseinander halten. Und wer nicht zum ersten Mal ins Kino geht, erspäht auch den Maulwurf auf Anhieb. In solch schweren Stunden kommt einem Hollywood tatsächlich vor wie ein finsterer Geheimdienst. Der eine arbeitet genauso zielorientiert und phantasielos vor sich hin, wie das andere Filme macht."

15. Juni 2006 | THE SENTINEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Solide nennt Julian Hanich den Plot. Vor allem "geht es ihm um Spannung. Und die weckt er routiniert. Garrisons Spielraum wird immer schmaler, weil ihm ein Ermittlerteam auf den Fersen ist, das von Kiefer Sutherland und Eva Longoria angemessen sexy verkörpert wird. Und gleichzeitig rasen die Uhrzeiger auf eine Deadline zu. Oft greift Johnson dabei auf die nervösen Bilder zurück, die man in Paul Greengrass' DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG und Fernando Meirelles' DER EWIGE GÄRTNER schätzen gelernt hat. Und durch altmodische Stilmittel wie Wischblenden und Splitscreen-Aufnahmen verweist er, eine stilistische Hommage an die große Zeit des Polit-Thrillers, auf die Ästhetik der Siebziger."

15. Juni 2006 | THE SENTINEL • Kritik • Neues Deutschland

Eine müde Wiederbelebung des Politthriller ist THE SENTINEL für Marion Pietrzok. "Der Film ist mit seinen nicht gleich lösbaren Rätseln, den Versteckspielereien, Jagden, Schießereien, den Helden und Bösewichtern verschiedenster Art, alle immer in der Klemme, ein Thriller, wie ihn der Action-Krimifreund goutieren dürfte. Voller Tempo, leidlich spannend, Psychologisches am Rande wird nur behauptet. Mit seinen politischen Anspielungen ist er ein Film eher für fortgeschrittene Jahrgänge."

14. Juni 2006 | THE SENTINEL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal lobt die Nähe zum Fernsehen - das bekommt dem Film gut. "Statt sich gegenseitig als Konkurrenten zu sehen, sollten sich Kino und Fernsehen gegenseitig befruchten. Wie die Früchte einer solchen Verbindung aussehen könnten, deutet sich mit THE SENTINEL an. Johnson ist es gelungen, in einen Dialog mit den Serienvorbildern zu treten, von dem nicht nur sein Film, sondern das ganze Action- und Thriller-Genre profitieren könnte. ... Auch im Action-Genre kann weniger durchaus mehr sein. Man muss nicht gleich eine Stadt in einen Kriegsschauplatz verwandeln. Ein präzise inszenierter Kampf zweier ebenbürtiger Gegner kann viel effektiver sein."

13. Juni 2006 | THE SENTINEL • Kritik • fluter.de

Wenig Spannungskitzel gab es für Thomas Winkler. "Die Inszenierung dieses Balletts der Überwachung hat durchaus ihre Momente, aber dann gerät die fragile Balance in Unordnung durch einen Verräter, der ein Attentat auf den Präsidenten plant. Die Suche nach dem Maulwurf setzt schnell die übliche Hollywood-Maschinerie aus Verfolgungsjagden, Special-Effects-Schlachten und patriotischen Dialogen in Gang und walzt so alle möglichen Zwischentöne platt. ... Aber ein Thriller, dessen entscheidende Wendungen und Konstruktionen entweder allzu vorhersehbar sind oder vom Drehbuch zu frühzeitig preis gegeben werden, hat nun mal Probleme diesen Kitzel zu entwickeln. Deswegen sei hier auch nichts weiter verraten als das Ende, denn auch das ist nicht wirklich eine Überraschung: Alles geht gut aus."

11. Juni 2006 | THE SENTINEL • Kritik • br-online.de

Einen spannenden Thriller sah Margret Köhler. "Bis zur überraschenden Antwort hält dieser Polit-Thriller in Atem. Wie der gewiefte Taktiker Garrison seinen Verfolgern immer wieder entkommt und mit den eigenen Waffen schlägt, das wird unter der Regie von Clark Johnson, der hier nach S.W.A.T. seinen zweiten Spielfilm inszeniert, zum rasanten Katz- und Mausspiel mit Hochspannungsfaktor. Der Blick hinter die Kulissen des Geheimdienstes unterhält mit immer wieder neuen Wendungen, die manchmal etwas schnell daherkommen und zum Rätselraten motivieren. ... An Action, Tempo und richtigem Timing fehlt es jedenfalls nicht, wenn die sonnenbebrillten und schick gekleideten Herren ruckzuck ihren Colt zücken. Bestes Popcorn-Kino zur Entspannung."

08. Juni 2006 | THE SENTINEL • Kritik • film-dienst 12/2006

Franz Everschor nimmt viele Bildschirm-Anleihen wahr. "Bis ins Detail folgt THE SENTINEL den Konventionen des traditionellen Thrillers. Auf der positiven Seite der Bilanz bedeutet das eine minuziöse Darstellung des Secret-Service-Alltags, in dem auch das noch glaubwürdig erscheint, was purer Fantasie entsprungen sein mag. Auf der negativen Seite schlagen die Klischees der genreüblichen Verfolgungsjagden und des – spätestens seit Hitchcock – immer wieder beliebten Höhepunkts des Mordanschlags während einer Großveranstaltung, diesmal eines Gipfeltreffens in Toronto, zu Buche. Die Charaktere hätten mehr Profil und der Film mehr Anteilnahme entwickeln können, wäre das Drehbuch der zu Bruch gegangenen Freundschaft der beiden Geheimagenten genauer nachgegangen."

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