Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

KIPPENBERGER - DER FILM

KIPPENBERGER - DER FILM

Regie Jörg Kobel
Kinostart 15.06.2006

Kritiken • KIPPENBERGER - DER FILM

15. Juni 2006 | KIPPENBERGER - DER FILM • Kritik • Berliner Zeitung

Amüsante Aspekten hat Carmen Böker ausgemacht "in diesem schrittchenweise chronologischen, aus Interviews und Zeitdokumenten montierten Film - der sich ansonsten eher die treuen Weggefährten (von Ausstellungsmacher Kasper König bis Popmoderne-Theoretiker Diedrich Diederichsen) zur Brust nimmt."

15. Juni 2006 | KIPPENBERGER - DER FILM • Kritik • Die Tageszeitung

Für Tom Holert ist KIPPENBERGER - DER FILM "vor allem ein Film darüber, was es heißt, sich selbst - als Künstler - der Aufmerksamkeit der eigenen Entourage, aber auch einer größeren Öffentlichkeit permanent zur Verfügung zu stellen, das heißt: zum Filmstoff zu werden. ... "Leben und Werk" gingen bei Kippenberger, daran lässt Kobels Film keinen Zweifel, stufenlos ineinander über. Der Künstler stellte sich selbst als Person in den Dienst eines Werks, das, so lässt sich mittlerweile sagen, wiederum auf die lebende, leibhaftige Person weniger angewiesen zu sein scheint, als immer wieder gemutmaßt wurde."

14. Juni 2006 | KIPPENBERGER - DER FILM • Kritik • Der Tagesspiegel

Nicola Kuhn hat sich in den Film hineinziehen lassen. "Der Filmemacher Jörg Kobel ist dem Objekt seiner Neugierde persönlich nie begegnet. Umso begieriger lässt er sich von Galeristin, Sammlern, Freunden Begebenheiten erzählen, die ihn und das Kinopublikum näher heranrücken an diesen verrückten Vogel. Hier greift das umgekehrte Prinzip: Für die Dramaturgie eines Films ist die Kunst sekundär, ja fast hinderlich, wenn sie wie bei Kippenberger daherkommt, in bewusst schlecht gemalten Bilder, einer schier unübersichtlichen Produktion an Plakaten, Büchern, Druckerzeugnissen und merkwürdig verrutschten Skulpturen."

13. Juni 2006 | KIPPENBERGER - DER FILM • Kritik • fluter.de

Was für ein Mensch Kippenberg war, davon hat Susanne Sitzler nach diesem Film eine Ahnung. "Jörg Kobels Dokumentarfilm über den exzentrischen Ausnahmekünstler Kippenberger lässt Freunde, Familie und Kritiker wie Diedrich Diedrichsen, Kasper König und Christoph Schlingensief zu Wort kommen. Er zeichnet das Leben des exzessiven Selbstdarstellers zwischen Berlin, Köln, St Georgen im Schwarzwald und Jennersdorf in Österreich nach. Kippenberger liebte es, im Mittelpunkt zu stehen, immer und überall wollte er dabei sein. "Dieses Leben kann nicht die Ausrede für das nächste sein", lautete sein Motto."

08. Juni 2006 | KIPPENBERGER - DER FILM • Kritik • film-dienst 12/2006

Anekdotisch, gewissermaßen mit amüsiertem Lächeln erzählt der Film laut Ulrich Kriest. Der Regisseur sammelt "kommentarlos Stimmen zu Kippenberger, und teilweise sind diese Stimmen so kontrovers, dass sie einander offen widersprechen. Dabei scheint der Filmemacher nicht den Ehrgeiz entwickelt zu haben, eine grundsätzliche Distanz zum Objekt seiner Spurensuche zu überwinden; und so gerät das Bild Kippenbergers, das der Film entwirft, widersprüchlich und irritierend oberflächlich. Mitunter bekommt man den Eindruck, dass einige der Interviewten erst jetzt merken, wie wenig sie sich im Rausch der Events für den Martin hinter 'Kippenberger' interessiert haben."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,3085