Inhalt • AMERICAN DREAMZ
Am Morgen seiner Wiederwahl beschließt Präsident Staton etwas richtig Außergewöhnliches zu tun: Er liest die Zeitung. Schließlich ist er in der letzten Legislaturperiode einfach nicht dazu gekommen. Ungefiltert prasseln die Informationen auf ihn ein und zertrümmern sein Schwarz/Weiß-Western-Weltbild. Um der Sinnkrise seines Chefs Herr zu werden, sieht Stabschef Wally Brown nur eine Lösung: Er muss zurück ins Rampenlicht, und so wird er Mitglied der "American-Dreamz"-Jury, der berühmtesten Pop-Star-Show des Landes. Dort trifft er auf jede Menge Wanna-Be-Sternchen und einen mutmaßlichen Attentäter. Die Show kann beginnen...
Crew • AMERICAN DREAMZ
Regie: Chris Weitz, Paul Weitz
Darsteller: Hugh Grant, Jennifer Coolidge, Mandy Moore, Judy Greer, Bernard White ...
Verleih/Copyright: United International Pictures (UIP)
Kritik • AMERICAN DREAMZ • 15. Juni 2006 • Berliner Zeitung
Wolfgang Fuhrmann ist begeistert von der Medien-Satire. "AMERICAN DREAMZ parodiert das Grundversprechen der USA, dass hier jeder sein Glück suchen soll, und behandelt es doch mit großer Zärtlichkeit. Wo ein US-Präsident und ein Terrorist als sympathisch hilflose Charaktere erscheinen, wird das eigentliche Reich des Bösen vom All American Girl beherrscht: Mandy Moore, der es gelingt, mit niedlichstem Gesichtsausdruck die gemeinsten Dinge zu sagen und zu tun. Und Hugh Grant brilliert mit gewohntem Zynismus als Showmaster, auch wenn ihn von der amerikanischen Ausprägung dieser Spezies eigentlich zu viel Understatement trennt."