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OFFSET

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Regie Didi Danquart
Kinostart 02.11.2006

Kritiken • OFFSET

04. November 2006 | OFFSET • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film muß - laut Christina Tilmann - "ein besonderes Erlebnis für Alexandra Maria Lara gewesen sein. Die in Bukarest geborene und als kleines Kind mit den Eltern nach Berlin ausgereiste Schauspielerin steht erstmals wieder in ihrer Heimatstadt vor der Kamera – und gibt mit ihrem Vater Valentin Platareanu auch im Film ein Vater-und-Tochter-Paar. Das gibt ihren Szenen jene Nähe und Authentizität, die der sonst doch sehr gesuchten Filmhandlung fehlt."

02. November 2006 | OFFSET • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler ist enttäuscht: Der Regisseur adelt dumme Klischees über Rumänen. "Mit Laras rehäugiger Bitterkeit, neben einer Bukarester Geburt ihr Alleinstellungsmerkmal im deutschen Film, ist es auch nicht getan. Zu schwach die Charaktere, um neben Vasilescus in der Tat beeindruckendem Auftritt überzeugen zu können. Als Schwächling denunziert Iorga völlig zu Recht den lustlos agierenden Deutschen. Was nun wieder andere Vorurteile bestätigt. Aber sind das die manchmal unüberwindbaren "Barrieren der Kulturen", die Danquart aufzeigen will? Wäre das nötig gewesen, um eine letztlich universale Liebesgeschichte zu erzählen?"

02. November 2006 | OFFSET • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Film setzt sich ab und sucht den Anschluss an ein europäisches Kino, das über jene Grenzen hinaus verstanden werden will, aus denen es seine Konflikte bezieht, behauptet Daniel Kothenschulte. "Didi Danquarts Film rutscht durch, da er gewissermaßen einen deutschen Pass vorweisen kann. Damit schickt er uns auf eine Reise in ein Kino ohne Grenzen, das es nur gibt, weil jemand Menschen zusammengebracht hat, die es intuitiv erfassen. Die wie Alexandra Maria Lara in ihrer bislang besten Darstellung aus reiner Neugier zu sich selber finden. Man kann einiges an OFFSET kritisieren, ganz bestimmt das Tarantino-eske, allzu dramatische Finale. Was zählt aber ist die Neugier und Beharrlichkeit des Regisseurs, nach einer anderen Farbe im Weltkino zu suchen."

26. Oktober 2006 | OFFSET • Kritik • film-dienst 22/2006

Laut Stefan Volk verpaßt es der Regisseur, seine Geschichte den Zuschauern emotional aufzuschlüsseln. "Insgesamt gelingt es OFFSET nicht so recht, das Gleichgewicht zwischen Liebesgeschichte, Psychodrama und Cultural-Clash-Dramödie zu finden. Dennoch unterhält der ausgezeichnet gespielte und in schönen, satten Farben fotografierte Film bestens; bis zum finalen Showdown am Tag der geplanten Hochzeit. Dafür aber, dass der angedeutete Kulturkonflikt die Zuschauer noch länger zu beschäftigen vermag, beschreibt ihn Danquart nicht zwingend genug."

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