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BRINKMANNS ZORN

BRINKMANNS ZORN
Regie Harald Bergmann
Kinostart 11.01.2007

Inhalt • BRINKMANNS ZORN

Ein Mann schimpft. Er verflucht den miesen gelben schmutzigen Himmel über Köln. Er schreit in ein Mikrophon. Die Welt ist aus den Fugen. Man muss ihr neue Töne entreißen, damit sie wieder verstanden werden kann. So trotzt er der Alltagswelt Geräusche ab, drischt auf Mülleimer, schreit und flüstert und dichtet. Manchmal ist er ganz außer sich vor Zorn. Er sucht nach Wörtern, die sich sperren und nach der Poesie im Hier und Jetzt. Das einzige Genie unter den jüngeren bundesrepublikanischen Literaten hat Heiner Müller ihn genannt. Kurios gekleidet - mit Schlips und Konfirmandenanzug - begehrte er auf gegen alle literarischen Konventionen.

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Crew • BRINKMANNS ZORN

Regie: Harald Bergmann
Darsteller: Rainer Sellien, Martin Kurz, Eckhard Rhode, Alexandra Finder, Isabel Schosnig ...
Verleih/Copyright: Neue Visionen, Berlin

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Kritik • BRINKMANNS ZORN • 11. Januar 2007 • Berliner Zeitung

Ein absolut toller Film ist BRINKMANNS ZORN für Iris Hanika. "Wenn man nach diesem Film aus dem Kino kommt, sieht und hört man genauer, und dabei sieht und hört man übergenau, wie hässlich alles ist. ... Elfi Mikeschs Bilder zu den Tonbändern sind ebenso phänomenal gut wie der Schnitt des Films, der seine Geschichte so erzählt, wie Brinkmann seine Texte schrieb - als ein Filter der vorgefundenen Welt; voller Zorn, aber mit einer schönen weichen Stimme. Und so ist dieser Film kein Biopic, sondern eine kongeniale Zusammenarbeit zwischen Rolf Dieter Brinkmann und dem Regisseur Harald Bergmann. Ein Meisterwerk."

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