| Regie | Bill Paxton |
| Kinostart | 08.06.2006 |
Der Film erzählt laut Thomas Winkler nur noch einmal die amerikanische Legende vom Tellerwäscher. "Bill Paxton ist also ein Film gelungen, der den ehernen Gesetzen des Sportfilm-Genres solide, ja geradezu sklavisch folgt, allerdings im Gegensatz zu aktuellen Vorgängern wie SEASBISCUIT (2003) oder DAS COMEBACK (2005) mit dem Problem zu kämpfen hat, dass Golf bei weitem nicht so filmisch interessant ist wie Pferderennen oder Boxen. "Das größte Spiel seines Lebens" begegnet diesem Manko mit einem Arsenal an Spezialeffekten und einem Sperrfeuer an schnellen Schnitten."
Mäßig spannend inszeniert findet Heidi Reutter dieses sensationelle Stück Sportgeschichte. Der Film ist "Sportfilm und Gesellschaftsdrama in einem. Ein ambitioniertes, sentimentales Rührstück, das sich nicht nur gängiger sozialer Klischees bedient, sondern auch seine Hauptfiguren zum Zwecke einer vermeintlich dramatischen Vertiefung mit gänzlich lachhaften Traumata ausstattet. Man ahnt, wo Paxton hin will mit diesem unausgegorenen, oberflächlich betrachtet aber durchaus solide gemachten Film: Er zielt ab auf ein Massenpublikum und das lockt man am besten mit Superlativen."