Inhalt • MEMENTO
Leonard Shelby, von einem Gedächtnisdefekt immer wieder aller Erinnerungen beraubt, kämpft gegen das Vergessen, das die Mörder seiner Frau bisher schützte. Mit Fotos und Tätowierungen konserviert er Informationen und geht immer weiter in die Vergangenheit zurück, bis die Wahrheit zu Tage tritt, die vielleicht auch ihn selbst in Frage stellt.
Kritik • MEMENTO • Dezember 2001 • Die Zeit
Merten Worthmann ist begeistert: "MEMENTO ist ein existenzialistischer, experimenteller Film noir, eine Kreuzung aus B-Movie und Konzeptkunst, ein dramaturgisches Abenteuer über Zeit und Erinnerung, Illusion und Identität, ein rasantes Werk, das auf kleinstem Raum dahinjagt und dabei sehr weit herumkommt - und das auch noch im Rückwärtsgang. ... Als Zuschauer fällt man zunächst auf die Lügen herein wie Shelby selbst, an dessen Fünfminutengedächtnis Nolan seinen Erzähltakt anlehnt. Später wird man misstrauischer. Doch mit den Sprüngen in die Vorzeit setzt der Regisseur das Publikum auch stets aufs Neue der Gedächtnislosigkeit aus."