Inhalt • MEMENTO
Leonard Shelby, von einem Gedächtnisdefekt immer wieder aller Erinnerungen beraubt, kämpft gegen das Vergessen, das die Mörder seiner Frau bisher schützte. Mit Fotos und Tätowierungen konserviert er Informationen und geht immer weiter in die Vergangenheit zurück, bis die Wahrheit zu Tage tritt, die vielleicht auch ihn selbst in Frage stellt.
Kritik • MEMENTO • 13. Dezember 2001 • Der Tagesspiegel
Laut Frank Noack liefert der Regisseur eine Hommage an die Rückblende. Ihm ist "thematisch und erzähltechnisch ein Geniestreich gelungen: total verwirrend, aber nicht verworren. Selbst wenn man als Zuschauer den Überblick verliert, verliert man nicht das Vertrauen in den Erzähler. ... Herausragend ist Nolans Film nicht zuletzt deshalb, weil er seine originellen Ideen mit viel Atmosphäre versieht. So gerät ihm MEMENTO am Ende zum traurig-melancholischen Hymus auf einen Zombie, der nur noch den Tod seiner Frau rächen will."