Jahre nach dem Tod seiner Frau trifft Druskat Rosemarie wieder. Man ist sich fremd und innig vertraut zugleich. So sehr Druskat Rosemarie liebt, so sehr fürchtet er, dass sie diese eine Frage ausspricht, die beide quält: Warum stellst du dich nicht? Schuldgefühle und die Rivalität mit seinem Freund Max Stephan und dessen Vorzeigegenossenschaft bestimmen sein Handeln. Trotz aller Mühen bleiben die Altensteiner Mittelmaß, die Notwendigkeit neuer Organisationsformen zeigt sich immer dringlicher. Eine Entwicklung, die Max Stephan zu verhindern versucht. Bei einem Arbeitstreffen des Bezirks sieht Druskat eine Gelegenheit, mit Stephan abzurechnen. Statt eine vorgefasste Initiative zu verkünden, legt er seine Ideen dar. Stephans Stern beginnt zu sinken. Wenn er es nicht war, der seinen Freund Druskat angezeigt hat, wer dann?