| Regie | Carlos Saura |
| Kinostart | 25.05.2006 |
Der Meister des Tanzfilms hat auch diesmal wieder Cristina Moles Kaupp beeindruckt. "Seit Jahren begeistert der inzwischen 75-Jährige mit seinen von dieser Musik geprägten Filmen. Sie zelebrieren den Schwebezustand zwischen Proben und Aufführung, betonen die rohen, kostbaren Momente, wenn musikalischer und tänzerischer Ausdruck zur Perfektion reifen und öffnen so – wie nebenbei – den Blick für die Individualität seiner Künstler/innen. Auch für IBERIA hat er die besten Musiker/innen, Tänzer/innen und Sänger/innen gefunden, die sich der Vielschichtigkeit des Flamenco öffnen."
Der Film baut auf den Wechsel visueller und musikalischer Rhythmen, vereint scheinbar Unverbindbares und vermittelt ein vielschichtiges Porträt spanischer Identität, schreibt Wolfgang M. Hamdorf. "Die Stilisierung funktioniert durch die hervorragende Bildgestaltung, das Spiel mit Spiegeln, Farben, Licht und Schatten. Dabei entwickelt sich der Film in erster Linie über Tanz und Musik, wobei Saura die großen Meister des Flamenco zusammenbringt."