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EINE HOCHZEIT ZU DRITT

EINE HOCHZEIT ZU DRITT

Regie Ol Parker
Kinostart 25.05.2006

Kritiken • EINE HOCHZEIT ZU DRITT

23. Juni 2006 | EINE HOCHZEIT ZU DRITT • Kritik • br-online.de

Schwulenfilme gehören ganz selbstverständlich zur Filmpalette, an einer richtig unterhaltenden Komödie über lesbische Liebe fehlte es bisher, schreibt Margret Köhler. "Ol Parker wählt in seinem flotten Regiedebüt eine ganz andere Lösung, eine Frau verlässt ihren nicht gerade hässlichen und dazu noch sie liebenden Mann wegen einer anderen Frau. Mit frischem Wind geht er das ungewohnte Thema an, auch wenn er vor zuviel innovativem Wagemut zurückscheut, sich alle Beteiligten durch große Nettigkeit und Verständnis auszeichnen und er auf mögliche Kontroversen einer lesbischen Liebe in der konservativen englischen Gesellschaft nicht weiter eingeht."

23. Juni 2006 | EINE HOCHZEIT ZU DRITT • Kritik • film-dienst 11/2006

Manches geht in EINE HOCHZEIT ZU DRITT für Michael Kohler schief. "Offenbar schwebte Ol Parker so etwas wie die Vermählung der romantischen Komödie mit einer Coming-out-Geschichte vor, und entsprechend fehlt kaum eine der Genre-Zutaten, die man seit VIER HOCHZEITEN UND EIN TODESFALL in immer neuen Variationen auf der Leinwand gesehen hat. ... Leider nützt aber auch die schönste Sammlung komödiantischer Motive und Situationen nichts, wenn ausnahmslos jede Szene und jeder innere Konflikt vorschnell der Pointe geopfert oder dem romantischen Seufzer anheim gegeben wird. Selten ist ein Regisseur derart weit hinter den dramatischen Möglichkeiten seines eigenen Skripts zurückgeblieben. Herzzerreißend ist hier nur der Mangel an inszenatorischem Talent."

24. Mai 2006 | EINE HOCHZEIT ZU DRITT • Kritik • Berliner Zeitung

Konfektioniert und gesittet nennt Carmen Böker die Komödie. "Erstens, weil wichtige Herzensangelegenheiten, very british, nur durch eine gehobene Augenbraue oder ein unwillig schmollendes Mündchen signalisiert werden. Zweitens in dem Sinne, dass eine Floristin mit ihren Sträußen den Lauf der Dinge durcheinander- und eine bis dato ganz glückliche Braut vom Heteropfad abbringt."

23. Mai 2006 | EINE HOCHZEIT ZU DRITT • Kritik • fluter.de

Der Film hätte laut Nana A. T. Rebhan eine mutigere Version von Beziehungskomödie werden können. "Leider nutzt Regisseur und Drehbuchautor Ol Parker in seinem Debütfilm die Chancen nicht, die er sich mit seiner Idee selbst eröffnet hat. Anstatt seine interessanten Ansätze aus- und Komplikationen oder Verwechslungen in die lesbische Liebesgeschichte einzubauen, verfällt er in Konventionen. Bei ihm ist es eigentlich völlig egal, ob sich Rachel nun in eine Frau oder in einen Mann verliebt. Es ist geradezu auswechselbar. Genau das ist aber schade. Nur selten gibt es richtig witzige Momente im Film."

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