Inhalt • DANCE!
Tanzen ist seine Leidenschaft: In seinem Studio in der Upper East Side New Yorks bringt der begeisterte Standardtänzer und Tanzlehrer Pierre Dulaine den Kindern wohlhabender Leute Tango, Swing und Foxtrott bei und zeigt ihnen, wie sie bei Tanzwettbewerben richtig abräumen können. Doch eines Abends ändert sich Dulaines Leben grundlegend: Er sieht den Teenager Jason Rockwell, genannt Rock, auf offener Straße das Auto seiner Schuldirektorin zertrümmern. Dulaine stellt Rock zur Rede und merkt, wie unverstanden und perspektivlos sich der Schüler fühlt. Anstatt Rock anzuzeigen, entschließt sich Dulaine, Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen wie Rock von der Straße zu holen - mit Hilfe des Tanzens.
Kritik • DANCE! • 23. Mai 2006 • fluter.de
Der Film beginnt recht viel versprechend, meint Ernst Kramer, aber Aussage und Wirkung des Films bleiben halbgar und lasch. "Was Regisseurin Liz Friedlander aber nicht daran hindert, etliche Szenen mit den besten Konfliktdialogen der Schwarz-Weiß- und Reich-Arm-Thematik auszustatten. Die Hälfte davon hätte gereicht: Wenn die sozial benachteiligten Schüler/innen den privilegierten Lehrern/innen und sonstigen Figuren ständig superpfiffige Polemiken vor den Latz knallen, dann spricht das zwar für die hohe Ambition der Drehbuchschreiberin Dianne Houston, aber von dem vermutlich angestrebten authentischen Eindruck einer typischen New Yorker Ghetto-Schule bleibt nicht mehr viel übrig."