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COCO - DER NEUGIERIGE AFFE

COCO - DER NEUGIERIGE AFFE

Regie Matthew O'Callaghan
Kinostart 25.05.2006

Kritiken • COCO - DER NEUGIERIGE AFFE

24. Mai 2006 | COCO - DER NEUGIERIGE AFFE • Kritik • Berliner Zeitung

Gezeichnet ist der Film auch wirklich schön, ganz traditionell, lobt Cornelia Geissler. "Das mag computerverwöhnte Augen vielleicht enttäuschen, doch sind die klaren, einfachen Bilder vor allem den Sehgewohnheiten der jüngsten Zuschauer angemessen. In den Anfangssequenzen verspricht also noch das Äffchen, für viel Spaß zu sorgen. Doch bedauerlicherweise sollen die meisten Lacher dann aus Schadenfreude erwachsen. Denn Coco ist zwar auch im Film etwas ungeschickt und übermütig, sein Mensch aber, der Mann mit dem gelben Hut, der ihn aus dem Urwald nach New York gebracht hat, ist von himmelschreiender Tollpatschigkeit. Insofern verkehrt sich hier der Eindruck der Bücher."

23. Mai 2006 | COCO - DER NEUGIERIGE AFFE • Kritik • br-online.de

Heidi Reutter faßt ihre Kritik wie folgt zusammen: "Die Filmemacher haben aus der Buchvorlage des "Curious George" einen schönen Familienfilm gemacht. Coco als tierischer Pantomime ist dabei durchweg hinreißend. Am Ende dieses zauberhaften Zeichentrickabenteuers, das von Regisseur Matthew O'Callaghan bewusst in schlichter 2-D-Technik umgesetzt wurde, steht unmissverständlich eine moralische Botschaft: Neugier, so lehrt uns die Geschichte, ist der wahre Weg, um etwas zu erfahren. Und das heißt letztlich auch: um die Welt besser zu verstehen. "

23. Mai 2006 | COCO - DER NEUGIERIGE AFFE • Kritik • fluter.de

Der Film ist nur für ganz Kleine, meint Thomas Winkler. "Der Protagonist ist den Designern zweifellos niedlich gelungen und die Situationen, in die der Affe gerät, sind gerade ausreichend komisch, um Kinder im Vorschulalter bei Laune zu halten. Doch schon bei Grundschülern/innen könnte die gähnende Langeweile ausbrechen. Aber wenn COCO schon nicht wirklich unterhält, beschwört er doch auf liebevolle, wenn auch etwas angestaubte Weise Erinnerungen an eine Zeit, als der Zeichentrickfilm noch gezeichnet wurde, als die Animation noch ein unschuldiges Genre war, noch nicht verdorben schien von Computertechnik, Manga-Ästhetik und Kommerz, an eine Zeit also, die es so niemals gegeben hat."

23. Mai 2006 | COCO - DER NEUGIERIGE AFFE • Kritik • film-dienst 11/2006

Die titelgebende Neugier ist zu jeder Zeit das treibende Element der Handlung, schreibt Jörg Gerle. "Was im Buch putzig und mitunter lehrreich ist, stellt im Film allerdings ein Problem dar. ... Was mit ein wenig Mut und Fantasie zu einem zeitlos schönen Märchen hätte werden können, erschöpft sich in einer netten Nummernrevue und den dazu passenden Songs von Jack Johnson, durch die der Film zumindest bei dessen Fans lange in Erinnerung bleiben dürfte. Wer bis zum Abspann ausharrt, kann im Übrigen mit Staunen und noch mehr Wehmut zur Kenntnis nehmen, wie COCO - DER NEUGIERIGE AFFE auch hätte aussehen können; dort läuft nämlich ein wunderschöner, radikal altmodisch animierter Abspann – ganz im Stile und im Sinne des Ehepaars Rey."

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