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ANGEL-A

ANGEL-A

Regie Luc Besson
Kinostart 25.05.2006

Kritiken • ANGEL-A

24. Mai 2006 | ANGEL-A • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala spricht mit Regisseur Luc Besson über Schönheit und Make-up.

24. Mai 2006 | ANGEL-A • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann sah eine Liebeserklärung an eine Stadt. "Ein Männerfantasie-Frauentraum-Märchen vom Engel, der einen verlorenen Mann retten möchte – und sich in ihn verliebt. So leicht ist es, ANGEL-A niederzumachen, dieses Glaubensbekenntnis an Liebe und Herz und dass man weich werden muss innen und die Wahrheit sagen, und dann wird alles gut. Die französische Kritik hat den Film verrissen, bis nichts mehr übrig blieb. Zu stereotyp die Welten: hier die harte Realität der Pariser Banlieue mit den messerfuchtelnden Kleingangstern und ihrer Slang-Sprache, dort die Welt der Cover-Models und diese Engel-Frau, die einen Hauch von Werbeästhetik mitbringt (die Dänin Rie Rasmussen ist Topmodel für Gucci). Aber über genau diesen Zusammenprall funktioniert der Film."

23. Mai 2006 | ANGEL-A • Kritik • br-online.de

Für jeden Bessonianer und auch Thilo Wydra ist ANGEL-A eine Enttäuschung. Die Bilder "sind von manchmal poetischer Schönheit. Es ist eine visuelle Hommage, eine Liebeserklärung an die Stadt der Liebe selbst, an Paris. Ein Schwelgen an Plätzen und Stätten, über den Dächern und an den Ufern der Seine. Doch das allein trägt den Film nicht, der erzählerisch sehr schwach auf der Brust ist und die Geschichte mehr schlecht denn recht zum Ende bringt. Hieran krankt denn auch ANGEL-A, an Figuren, die nicht wirklich mit Leben angefüllt sind sondern dramaturgische Reißbrett-Konstrukte bleiben, an einer Geschichte, die in ihrer Grundidee vielleicht schön sein mag, jedoch im Laufe des Films ins Leere geht, ausfranst, vor sich hin plätschert."

23. Mai 2006 | ANGEL-A • Kritik • fluter.de

Durch das permanente Getratsche der Hauptfigur ist die eigentlich poetische Grundstimmung des Films völlig verdorben, meint Nana A. T. Rebhan. "Erhalten bleiben die wunderschönen Bilder des Kameramannes Thierry Arbogast, mit dem Luc Besson schon häufig zusammengearbeitet hat. In den frühen Morgenstunden hat dieser die schönsten – und auch touristisch attraktivsten – Plätze von Paris in bestechend schönen Schwarz-Weiß-Bildern abgelichtet, wobei ihm der Eiffelturm allzu häufig ins Bild geraten ist. ... Da wird zwar sehr viel geredet, aber eigentlich geht es um nicht viel mehr als um genau diesen einen Satz: 'Ein Mann trifft eine Frau in Paris.'"

23. Mai 2006 | ANGEL-A • Kritik • film-dienst

Mit ANGEL-A kehrt Luc Besson ins Regiefach und zu anspruchsvoller Qualität zurück, behauptet Stefan Volk. Der Regisseur "jongliert mit teuflisch vielen Klischees, aber keines gerät außer Kontrolle. Debbouze und die wunderbare Rie Rasmussen ergänzen sich so perfekt, als seien sie ein altbewährtes Kino-Duo. ... Besson installiert die symbolisch korrespondierenden, gleichsam magnetischen Pole Frau-Mann und Engel-Mensch, um sie nach und nach ineinander aufzulösen – der Mann entdeckt seine weibliche Seite, der Engel menschliche Gefühle. Die Verwandlung Andrés entwickelt sich zur skurril-schönen 'Dramödie', einer ebenso lyrischen wie lustigen, melancholischen wie bizarren Variation über das Bibelwort 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst'."

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