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EINE UNBEQUEME WAHRHEIT

EINE UNBEQUEME WAHRHEIT

Regie Davis Guggenheim
Kinostart 12.10.2006

Kritiken • EINE UNBEQUEME WAHRHEIT

18. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Einen Aufklärungsfilm sah Christoph Egger. "Es geht um Aufklärung über Erscheinungen, Ursachen und mögliche Folgen des globalen Klimawandels. Dabei gelingt es Guggenheim, sowohl die Inhalte der Botschaft zu vermitteln, als auch einen Al Gore zu präsentieren, der sich nicht nur als rhetorisch äusserst versiert erweist - nicht zuletzt in biografischen Belangen -, sondern ebenso, wie auch das amerikanische Publikum überrascht feststellte, als unterhaltsamer, witziger Conférencier. Gore ist hier ein Showman, der weiss, wie man sein Publikum für sich einnimmt."

16. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Die Tageszeitung

Peter Unfried gibt einige Antworten auf den Klima-Film EINE UNBEQUEME WAHRHEIT.

15. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Stefanie Flamm und Harald Schumann sprechen mit Al Gore.

12. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Junge Welt

Niemals wurde die Frage nach dem Überleben der menschlichen Gattung unterhaltsamer gestellt, behauptet Matthias Becker. "Insofern ist die Dokumentation geeignet, jene vom Ernst der Lage zu überzeugen, die die Klimaveränderung immer noch für eine unbewiesene These halten. Bliebe es dabei, EINE UNBEQUEME WAHRHEIT lieferte genau, was der Titel verspricht, und wäre eine begrüßenswerte Intervention. Aber unterbrochen wird Gores Vortrag immer wieder durch Aufnahmen, die ihn als "Privatperson" und seine Reisen in Sachen Weltrettung zeigen. Denn dieser Film ist gleichzeitig Werbung, und das Produktplacement hört beileibe nicht auf mit dem Computer, den die Hauptfigur quer durch den Film trägt und für den er gleichzeitig als Aufsichtsrat zuständig ist."

11. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Berliner Zeitung

Mit EINE UNBEQUEME WAHRHEIT wurde Al Gore zum unwahrscheinlichsten Filmstar, schreibt Philipp Bühler. Der Film "beweist zweierlei. Zum einen: Ein Diavortrag kann spannend sein. Zum zweiten und wichtiger: Der Klimawandel ist real und erfordert umgehendes Handeln. ... Dass dieser Mann hier Präsident hätte sein können anstelle jenes Mannes, der nicht einmal seinen Namen unter ein Protokoll (das von Kyoto) schreiben kann, das der andere, fähigere erarbeitet hat - dies ist die vielleicht deprimierendste Erkenntnis dieses Dokumentarfilms."

11. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Die Tageszeitung

Bert Rebhandl kritisiert den unsoliden, naiven Optimismus des Films. "Die größte Schwäche von Al Gores Vortrag (und von EINE UNBEQUEME WAHRHEIT) ist, dass er alles den Konsumenten aufhalst. Er hat schon Recht, niemand wird die Weltwirtschaft sofort von Rohöl auf Rapsdiesel umstellen. Aber ein, zwei, viele Hybridautos machen wenig Unterschied, solange die größten Firmen der Welt nahezu ausschließlich aus der Ölwirtschaft kommen. Al Gore ist zum Optimismus verurteilt, gerade weil seine Darstellung der Sachlage sehr pessimistisch erscheint. Er arbeitet mit allen Tricks, um seine Diagramme einleuchtender zu machen."

11. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westpahl nennt einen Al Gore einen Öko-Evangelisten. "Mit Hilfe von Grafiken und Tabellen, kleinen Filmen und simulierten Bildern - wie dem eines zu weiten Teilen überschwemmten Manhattan - illustriert Gore die konkrete, erschreckende Bedeutung von Schlagworten wie "Klimakatastrophe", "globale Erwärmung" und "Treibhauseffekt". Ein fast schon missionarischer Eifer treibt den ehemaligen US-amerikanischen Vizepräsidenten dabei offensichtlich an. Er weiß, dass es um die Chancen der Erde und deren Bevölkerung schlecht steht, wenn sich nicht etwas in unserem Verhältnis zur Umwelt ändert. So setzt er alles daran, die Menschen zu bekehren, vor allem die Amerikaner."

10. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala ist Al Gore ein Wanderprediger für die gute Sache. Der Film "nicht viel mehr als die von Regisseur und Produzent Davis Guggenheim aufgezeichnete Dokumentation eines seiner Vorträge in Amerika, angereichert durch kurze Statements Al Gores zu Lebensereignissen, die ihn zum Umweltaktivisten machten. Ästhetisch ist EINE UNBEQUEME WAHRHEIT das exakte Gegenteil zum musikzerdröhnten Anti-Bush-Pamphlet FAHRENHEIT 9/11, mit dem Michael Moore 2004 die Goldenen Palme in Cannes gewann – und hat sich doch hinter diesem Spitzenreiter mit 23 Millionen Dollar US-Einspiel zum dritterfolgreichsten Dokumentarfilm überhaupt gemausert."

10. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • film-dienst 21/2006

Die Wirklichkeit hat den Film längst eingeholt, schreibt Hans Messias. "Guggenheims Film scheint auf den ersten Blick kaum mehr als Gores Umweltshow zu dokumentieren und mit einigen privaten Eckdaten zu unterfüttern – der beinahe tödlich verlaufene Unfall von Gores Sohns, der den Politiker zum Überdenken seiner Maxime zwingt; der Verlust der US-Präsidentschaft. Doch bei näherer Betrachtung offenbaren sich überraschende Qualitäten. Da ist nicht nur die Tatsache, dass hier eine UNBEQUEME WAHRHEIT, die recht unterhaltsam, aber durchaus mühselig in tausenden Vortragssälen verbreitet werden musste, nun durch die Mittel des Kinos Verbreitung findet; zugleich verdichtet sich der Film zum Porträt einer charismatischen Persönlichkeit, der es Ernst zu sein scheint mit dem, was sie sagt."

09. Oktober 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Die Tageszeitung

Peter Unfried unterhält sich mit Jerome Ringo, dem wichtigsten Umweltführer der USA, über Al Gores Klima-Dokumentation EINE UNBEQUEME WAHRHEIT.

19. Juli 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte und Martin Wolf sprechen mit Al Gore über seinen Kampf gegen die Klimakatastrophe, seinen neuen Dokumentarfilm EINE UNBEQUEME WAHRHEIT und ein mögliches Comeback beim Kampf ums Weiße Haus 2008.

22. Mai 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala stellt eine wichtige Frage: "AN INCONVENIENT TRUTH berührt als biografisches Weihevorhaben für die gute Sache. Dass Al Gore bekannte Tatsachen allgemeinverständlichst wiederholt, zeigt zudem, wie wichtig der Nachhilfeunterricht vor allem für die Kyoto-scheuen Amerikaner ist – aber soll man AN INCONVENIENT TRUTH deshalb gleich einen Film nennen?"

22. Mai 2006 | EINE UNBEQUEME WAHRHEIT • Kritik • Der Spiegel

Durchaus bewegend nennt Wolfgang Höbel die Dokumentation. "Vor all den Katastrophenbildern und Schautafeln erweist sich Gore als strenger, freundlicher, nur manchmal etwas pathetischer Lehrer. Aber kriegt man hier wirklich Angst? Guggenheims Dokumentation ist wegen der vielen Kohlenstoffdioxid- und Temperatur-Diagramme ganz sicher der kurvenreichste Film dieses Festivals, aber er erzählt zumindest für jeden, der schon mal ein Greenpeace-Flugblatt in der Hand gehalten hat, nichts niederschmetternd Neues."

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