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NAPOLEON DYNAMITE

NAPOLEON DYNAMITE

Regie Jared Hess
Kinostart 18.05.2006

Kritiken • NAPOLEON DYNAMITE

20. Mai 2006 | NAPOLEON DYNAMITE • Kritik • Der Spiegel

Laut David Kleingers präsentiert einen wunderbaren Helden, der die hässliche Wirklichkeit mit schönster Schrulligkeit bekämpft. "Es ist unmöglich, all die absurden Momentaufnahmen in diesem eigentümlichen Provinzpanoptikum aufzuzählen. ... Mit entwaffnender Selbstverständlichkeit führt Autor und Regisseur Jared Hess das Publikum in seinen kuriosen Kosmos ein, in dem die Figuren wie kleine schillernde Planeten vornehmlich um sich selbst kreisen. ... Dass der Film längst zum Pflichtprogramm des Teenagerkinos gehört und die Dynamite-Diktion mittlerweile Eingang in die Jugendsprache gefunden hat, ist allerdings vor allem Hauptdarsteller Jon Heder zu verdanken. Mit jeder Faser seines schlaksigen Körpers steht er für die Integrität dieser Figur, die trotz ihrer Kauzigkeit nie ihre Würde verliert."

18. Mai 2006 | NAPOLEON DYNAMITE • Kritik • Berliner Zeitung

NAPOLEON DYNAMITE macht aus einem Nerd einen liebenswerten Star, schreibt Bert Rebhandl. "Napoleon findet in einer alten Kiste ein Video, mit dessen Hilfe er Tanzbewegungen einstudiert, gegen die jeder weibliche Cheerleader chancenlos ist. Teenager-Komödien handeln häufig davon, ein eigenes Genre zu finden. NAPOLEON DYNAMITE ist auf unberechenbare Weise originell, ohne das Understatement seiner Antihelden zu unterminieren. Seinen großartigen Hauptdarsteller Jon Heder hat Jared Hess auf der Filmhochschule kennen gelernt. NAPOLEON DYNAMITE ist schon mehr als zwei Jahre alt, und hat in der ganzen Welt eine Fangemeinde."

17. Mai 2006 | NAPOLEON DYNAMITE • Kritik • fluter.de

Der Film kommt zur rechten Zeit, lobt Andreas Busche. "Hemmungslos peinlich, geistig unterbelichtet, sozial retardiert und mit irritierenden körperlichen Tics geschlagen, ist Napoleon die personifizierte Verweigerungshaltung einer Jugend, die sich von den Individualisierungszwängen unserer Leistungsgesellschaft schlicht überfordert fühlt. ... Hess' Gnade findet niemand in NAPOLEON DYNAMITE. Aber das Verständnis, das er noch für die unmöglichsten Verhaltensstörungen und abwegigsten Handlungen seiner Figuren aufbringt, wiegt die kleinen Bösartigkeiten auf, die er für sie bereithält. Wir müssen auch gar nicht verstehen, warum diese Menschen dieses oder jenes anstellen. Manchmal ist es einfach nur beruhigend zu wissen, dass es noch Dinge gibt, die jenseits unseres Erfahrungshorizonts liegen."

17. Mai 2006 | NAPOLEON DYNAMITE • Kritik • br-online.de

Laut Florian Kummert ist der Film etwas für Freunde des schrägen Humors. "Jared Hess hat einen wunderbaren Film gemacht über das miefige Kleinstadt-Leben im Mittleren Westen der USA. Er veralbert die schrägen Macken und die verblendeten Träume, aber er zeigt auch Mitgefühl. Das gleiche gilt auch für die Figur des Napoleon. Einen unsympathischeren Helden hat das Kino lange nicht gesehen. Aber der Film nimmt einen mit auf eine Reise in Napoleons Inneres, und am Ende hat man, unfassbarerweise, den Kauz lieb gewonnen."

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