Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

SILENT HILL

SILENT HILL

Regie Christophe Gans
Kinostart 11.05.2006

Kritiken • SILENT HILL

12. Mai 2006 | SILENT HILL • Kritik • Der Spiegel

Erschreckend gelungen findet Christian Stöcker den Film. "Die sehr eigentümliche Ikonographie des Spiels ist in dem Film perfekt umgesetzt. Noch vor wenigen Jahren wäre dieser Satz eine Absurdität gewesen - hier aber ist es wirklich so. Das Bild ist der Star in der SILENT HILL-Verfilmung, und die Bilder haben sich die Künstler um Akira Yamaoka ausgedacht, schon vor Jahren. ... Das Drehbuch von Roger Avary, der einst mit Quentin Tarantino PULP FICTION schrieb, hat eine hinreichend finstere Geschichte aus der Vergangenheit zu bieten, die Radha Mitchell als Mutter nach und nach aufdeckt. Religiöse Fanatiker kommen darin vor, Hexenverbrennungen und das Böse an sich - das sich, in einem schön bizarren erzählerischen Dreh, gleichzeitig als Urheber und Opfer des Grauens erweist."

11. Mai 2006 | SILENT HILL • Kritik • film-dienst 10/2006

Jörg Gerle kann SILENT HILL mit den herkömmlichen Produkten der aktuellen Horrorfilmwelle nicht vergleichen. "Der Film verweigert sich traditionellen sinnstiftenden Erzählmustern ebenso wie klassischem Ekel oder Gruselszenarien. Regisseur Christophe Gans entwirft ein radikales Szenario des Unbehagens, in dem futuristische Welten zwischen den schreienden Porträts eines Francis Bacon und den zum Leben erweckten Albträumen eines Hieronymus Bosch changieren. Das Ergebnis ist weniger Grusel im klassischen Sinne, als vielmehr ein überwältigendes Gefühl absoluter Hilflosigkeit. Selten wurde im Mainstream das Grauen in derart philosophische Höhen getrieben."

11. Mai 2006 | SILENT HILL • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling war ziemlich frustriert und nennt SILENT HILL einen fürchterlich schlechten Film. Irgendwann "geht es mit abgegriffensten Versatzstücken rasant abwärts: eine Sekte, religiöser Wahn, ein Sündenbock, ein unschuldig ermordetes Kind. Als wäre das noch nicht dumm genug, stolpert der Film in dramaturgischer Hinsicht dem Ursprung seines Plots beflissen hinterher - SILENT HILL ist ein Computerspiel, und dessen Dramaturgie besteht in der Reihung von Herausforderungen. Für eine Geschichte ist das kein taugliches Prinzip, da es keinerlei bedeutungstragende Bezüge schafft, deren zunehmende Verdichtung zu etwas führte, was man einen Schluss nennt."

10. Mai 2006 | SILENT HILL • Kritik • fluter.de

Horrorquatsch ist SILENT HILL für Jenni Zylka. Die Zuschauer bekommen "lahm dräuende Kintoppschrecken zu sehen und eine krude Mischung aus Inquisitionsfanatismus, Hexenkult und dunklen Mächten, die weder richtig schockt noch durch Originalität fasziniert. Dabei wäre, das merkt man vor allem am nicht wirklich glücklichen Ende, eine Menge Platz für Doppelbödigkeit und Zwielicht gewesen. Doch der Film hört, wie auch das Spiel, nach der zu erwartenden Monster- und Hexenabschlachtung auf, anstatt richtig anzufangen. Immerhin: Wie oft im Bereich Horrorquatsch sind auch hier Frauen und Mädchen in der Überzahl – im Gegensatz zu landläufigen Actionfilmen. Wohl, weil sie so schön hoch kreischen können."

10. Mai 2006 | SILENT HILL • Kritik • br-online.de

Florian Kummert sah eine surrealistische und bildgewaltige Adaption des Horror-Computerspiels. Der Film "ein Fest fürs Auge, und Gans gelingt es vor allem in der ersten Hälfte, eine schaurig-mysteriöse Stimmung zu erzeugen mit seinen bizarren Bilderfluten. ... Leider verzettelt sich das überfrachtete Drehbuch von Roger Avary und macht aus der zweiten Hälfte eine geschwätzige, eher konventionelle Horror-Ballade über religiöse Fanatiker, Intoleranz und Mutterliebe. ... Mit SILENT HILL wollte Christophe Gans zu vieles: Horror, Beziehungsdrama, Endzeitsaga, Detektivgeschichte. Doch außer den beeindruckenden Spezialeffekten und dem Set Design bleibt nicht viel übrig."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,36111