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ASTERIX UND DIE WIKINGER

ASTERIX UND DIE WIKINGER

Regie Stefan Fjeldmark
Jesper Moeller
Kinostart 11.05.2006

Kritiken • ASTERIX UND DIE WIKINGER

13. Mai 2006 | ASTERIX UND DIE WIKINGER • Kritik • Der Tagesspiegel

Der arg konstruiert wirkende Kern der Geschichte hat Andreas Conrad nicht gefallen. "Dies alles ist unter der Doppelregie der Dänen Stefan Fjeldmark und Jesper Møller für 22 Millionen Euro in teils traditionell gezeichneten, teil computeranimierten Bildern professionell erzählt, mitunter sogar, kindgerecht gemildert, spannend wie ein Actionthriller. Besonders die düstere Welt der Fjorde bietet manch optischen Reiz, was man von früheren Asterix-Verfilmungen nicht immer sagen konnte. ... Aufkeimendes Vergnügen an der – weitgehend römerfreien – Handlung wird dennoch durch den schlichten Humor und die an Anbiederung grenzende Modernisierung immer wieder gebremst."

11. Mai 2006 | ASTERIX UND DIE WIKINGER • Kritik • film-dienst 10/2006

Ein Zuviel des Guten tilgt den hemdsärmeligen Charme des Gallier-Kosmos gänzlich, meint Katharina Zeckau. Der Film ist "verstaubt und altbacken in seinem offensichtlichen Bemühen, es der heutigen Jugend recht machen zu wollen. Anbiedernd und schlichtweg falsch klingt es, wenn Obelix Kommentare wie "Voll krass, der Spaßbruder!" von sich gibt ... Der Wortwitz des Comics wurde zu eindimensionalen Dialogen zurechtgestutzt, die dem jüngsten Publikum genügen mögen, erwachsene Asterix-Fans jedoch enttäuschen müssen. Da auch der Plot in vorhersehbaren und streckenweise zähen Bahnen dahinmäandert und die witzigen Einfälle an einer Hand abzuzählen sind, dehnt sich der Film zu einem gefühlten Vielfachen seiner eigentlich kompakten Länge von 78 Minuten."

11. Mai 2006 | ASTERIX UND DIE WIKINGER • Kritik • Berliner Zeitung

Kaum ein Spaß mit Hintersinn sah Bert Rebhandl. Die Filmemacher "spielen alles überdeutlich aus - und verspielen damit das Qualitätsmerkmal der Vorlage, die ja auch noch den Studienrat mit gut versteckten Realien zu unterhalten suchte. Hier sind eindeutig Kinder die Zielgruppe. ASTERIX UND DIE WIKINGER wendet sich an junge Leute, für die "Tokio Hotel" noch ein wenig zu wild ist, und die deswegen in Grautvornix das erste Vorbild für künftige Aufsässigkeiten finden werden."

11. Mai 2006 | ASTERIX UND DIE WIKINGER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal ist nicht überrascht, daß sich der Film "zumindest in ästhetischer Hinsicht geradezu demonstrativ allen derzeit vorherrschenden Trends widersetzt. Alle "Bemühungen, die Vorlage durch vermeintlich coole Modernisierungen für ein heutiges Publikum aufzupeppen, gipfeln in erschreckend platten Gags, die altbackener wirken als alles, was sich Goscinny und Uderzo vor mehr als 30 Jahren erdacht haben. Die Idee, eine Brieftaube mit dem Namen SMS-ix als Handy der Antike zu inszenieren, ist derart kindisch, dass man fast schon wieder darüber zu lachen gewillt ist. Doch dann erinnert man sich an den geistreichen (Wort-)Witz der Comics und wünscht sich nur eines: dass es Fjeldmark und Goossens bei jedem ihrer Einfälle so ergangen wäre wie Troubadix, wenn er zu singen begann."

10. Mai 2006 | ASTERIX UND DIE WIKINGER • Kritik • fluter.de

Für Sascha Rettig ist ASTERIX UND DIE WIKINGER durchaus liebevoll gezeichnet um den Geist der Vorlage bemüht. "Die deutsche Synchronisation durch die B-Promisprecherriege ist allerdings nur halb gelungen. Zwar verleiht Götz Otto seinem Wikinger Olaf etwas schön Unterbelichtetes und Dieter Hallervorden stattet seinen hinterlistigen Kryptograf mit einem bekömmlichen Maß an didiesker Palim-Palim-Hysterie aus. Obelix allerdings kommt mit der Stimme von Tilo Schmitz das tumb Riesenbabyhafte etwas abhanden und Asterix wirkt durch die Stimmzugabe von Christian Tramitz deutlich profilloser als zu Frank Zanders Zeiten."

10. Mai 2006 | ASTERIX UND DIE WIKINGER • Kritik • br-online.de

Unterhaltsam und zeitlos nennt Gunnar Mergner die Adaption. "Um das Comicbuch auf Spielfilmlänge zu bringen wurde manches aktualisiert oder eingefügt, zum Beispiel gibt es einen neuen Handlungsstrang um eine Wikingertochter namens ABBA und ihre zarte Liebe zu Grautvornix, der sich problemlos in die Geschichte einfügt. Die Ga...Ga...Gallier und ihre achtes Zeichentrickabenteuer: Ein unterhaltsamer Nostalgietrip zurück in eine Welt des Römerverkloppens und Piratenversenkens, sprechender Namen und der üblichen Prügelei um die Güte von Verleihnix' Fisch. Eine unheimlich vertraute Welt, ein 40 Jahre altes Stück Unterhaltung, liebevoll restauriert und inzwischen - sagen wir - zeitlos."

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