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FLUCH DER KARIBIK 2

FLUCH DER KARIBIK 2

Regie Gore Verbinski
Kinostart 27.07.2006
Genre Piratenfilm, Abenteuerfilm, Actionfilm

Kritiken • FLUCH DER KARIBIK 2

28. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Grosser Piratensalat mit Oktopus ist FLUCH DER KARIBIK 2 für Jürg Zbinden. Der Film "ist eine zweieinhalb Stunden währende, kreuz und quer getakelte Abenteuergeschichte, die funktioniert, weil die Rollen hervorragend besetzt sind, allen voran der Bösewicht mit seinen Deppen im Schlepptau, hochprozentig souverän - Rum-dideldum! - ist neuerlich Johnny Depp. Für den Riesenkraken war er nur ein Appetithäppchen, sein Publikum allerdings erwartet mehr von ihm."

27. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Berliner Zeitung

Mariam Schaghaghi spricht mit Johnny Depp über den Fluch der Karibik, Kassengift und seine Wut.

27. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Berliner Zeitung

Marcus Bäcker unterhält sich mit Filmkomponist Hans Zimmer über seine Arbeit und DER FLUCH DER KARIBIK 2.

27. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Berliner Zeitung

Alexandra Seitz schreibt über Glanzlichter eines ehrwürdigen Genres: Rote Korsaren, Herren der sieben Meere und Piratenköniginnen.

27. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Frankfurter Rundschau

Dem Film fehlt der Feinsinn seines Vorgängers, kritisiert Daniel Kothenschulte. "Beim zweiten Teil staunt man nicht mehr über die gekonnte Genretravestie. Es gibt in Fluch der Karibik 2 keine Drehbuchideen zu bewundern, das Computerspielen ähnliche jump-and-run ist die vorhersehbarste aller Dramaturgien. Allein die Neugier auf das nächste Level hält uns vorm Computer. Dennoch wäre es ausgesprochen unredlich, dieses Manko zu betrauern. Denn da in fünf Jahrzehnten so selten Kanonendonner Waschzuber aufschäumte, reicht der Hunger auch noch für einen zweiten, vielleicht sogar einen dritten Auftritt der Piraten."

27. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Neues Deutschland

Ein Augenzwinkern in Richtung Zuschauer hat Caroline M. Buck immer gespürt. "Schade deshalb, dass der Film seinen Rhythmus erst nach vollen zwei Stunden findet. Da läuft einem bei Zimmers Jack- Sparrow-Motiv zum ersten Mal ein Schauer der Vorfreude über den Rücken, als Sparrow, Turner und Elizabeth Swanns Ex-Verlobter Norrington auf dem laufenden Schaufelrad einer Wassermühle jeder gegen jeden die Degen kreuzen. Und weil dies nicht irgendein Film ist, sondern der größte, teuereste, spezialeffektlastigste der Saison, befreit das Rad sich noch dazu aus seiner Verankerung und läuft über Berg und Tal, mit den Duellanten in voller Aktion. Spät, sehr spät, aber immerhin."

27. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Die Zeit

Anke Leweke erliegt immer wieder gern dem Jahrmarktcharme des Kinos, seinen Achterbahnfahrten, der Lust am Action- und Geschwindigkeitsrausch. "Dass gutes Abenteuerkino auch eine Frage des Rhythmus ist, dass man eine Situation erst einmal erzählen sollte, bevor sich die Helden da raus befreien, ja, dass Helden und zudem die eines Piratenfilms mehr sind als die Quersumme ihrer Stunts – über all das brodelt dieser mit zu vielen Zutaten gesättigte Fischeintopf hinweg. Zu selten findet Fluch der Karibik2 zur Essenz der Action zurück."

26. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Berliner Zeitung

Captain Sparrow umgarnt laut Anke Westphal sein Publikum wie gehabt mit kariösem Lächeln und fettem Lidstrich. "FLUCH DER KARIBIK 2 ist eine Art Revue mit dem Ziel, die Modellermüdung aufzuschieben, die allen Filmfortsetzungen nun mal automatisch eingebaut ist. Mit noch größerem CGI-Aufwand, noch fantastischeren Fantasy- und Horroreffekten wollen sich die Filmemacher das Publikumsinteresse sichern - da sie ihre Figuren wohl ganz in Ordnung fanden, also nicht entwicklungsbedürftig, haben sie sich eben an den Masken ausgetobt. Das hat ihnen offenbar soviel Spaß gemacht, dass sie gar nicht mehr damit aufhören konnten."

26. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Die Tageszeitung

Für Tobias Rapp ist FLUCH DER KARIBIK 2 ein Schiffsuntergang von einem Film. "Nicht, dass die Erwartungen bei dieser Ausgangslage groß gewesen wären - doch die Handlung stolpert dermaßen planlos über die Planken, dass man bald schon abschweift und sich über andere Dinge Gedanken macht. Denn - Geschichte hin, Geschichte her - zumindest auf die visuelle Narration des Films sollte doch Verlass sein: die Bildsprache. Das, warum man eigentlich ins Kino geht. Aber auch das funktioniert überhaupt nicht."

26. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Der Tagesspiegel

Leichte Schlagseite hat der Film für Kerstin Decker. "Megaproduzent Jerry Bruckheimer fasst FLUCH DER KARIBIK 2 so zusammen: Noch abenteuerlicher! Noch temporeicher! Noch verrückter! Blanke Azteken-Goldraub-Logik. Nicht dass Bruckheimer hochstapelt. Man glaubt es kaum, aber FLUCH DER KARIBIK 2 sticht tatsächlich mit noch mehr Fracht in See als Teil 1. ... Langeweile heißt das Bermuda-Dreieck des Action-Kinos. Bruckheimer hat noch ein Noch: "Noch unterhaltsamer!", sagt er. Wirklich? Vor drei Jahren hatte das alles einen wunderbaren Charme, eine Leichtigkeit und Ironie, die man dem Ausstattungs-Action-Kino fast nicht zutraute. Jetzt hat es Captain Jack Sparrow und die anderen als Geiseln genommen. Die "Black Pearl" hat Schlagseite."

25. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas fragt sich, ob das deutsche Publikum gern auf Handlung und Spannung verzichtet? "Es ist dieselbe Sause wie beim ersten Mal, die Produzent Ridley Scott und Regisseur Gore Verbinski (THE RING) kreieren, nur lauter, bunter, schriller - und ziemlich langweilig. War der erste Teil noch überraschend schrill, ist der zweite auf schrille Weise öde. Fun über Bord. Zu viele Orte, zu viele Figuren, ein schon zur Hälfte des Films nicht mehr nachvollziehbarer Plot: Dramaturgie scheut dieser Streifen wie der Seebär die Flaute. Aber dramaturgische Kriterien lässt diese Art von Kino einfach hinter sich; den Vorwurf der Langeweile trifft es nur, wenn man dort nach erzählerischen Strukturen sucht, wo sich längst alles in Spektakel verwandelt hat."

21. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • br-online.de

Dankenswerterweise geht dem Film laut Florian Kummert das ab, was die anderen Hollywoodbomber der letzten Zeit auf ihren Schultern trugen: eine bleierne Schwerfälligkeit. "Manche Slapstickszenen sind grandios inszeniert, mit bestem Roadrunner-Humor völlig von der Realität losgelöst. Und der Fliegende Holländer ist eine wunderbare Schöpfung der Computertechnik, inklusive monströser Besatzung, halb Fisch, halb Mensch, angeführt von Tentakelkopf Davy Jones, der wie Captain Nemo selig in seiner Kabine sitzt und finstere Orgelsoli gibt. Dem Film fehlt aber der Rhythmus, die Knackigkeit des Vorgängers."

20. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • film-dienst 15/2006

Mag auch nicht alles jederzeit Sinn ergeben, bieten sich doch mehr als genügend Möglichkeiten zu turbulenter Kinounterhaltung, schreibt Rüdiger Suchsland. "Über eine gewisse Ziellosigkeit und das Mäandern der Handlung kann dies aber nicht hinwegtrösten. Wäre dies ein ernsthafter Vorwurf, müsste man Verbinski vorhalten, dass er seine Hauptfiguren zu sehr liebt. Das eigentliche Problem ist jedoch die barocke Überladenheit des Films. Als traute Verbinski einem Storyelement nicht, kreiert er in jeder Situation deren drei. Am besten ist der fantasiereiche, angenehm unprätentiöse, aber wenig überraschende Abenteuerfilm daher in seinen oft atemberaubenden Action- und Slapstickszenen, die obschon mit Computerhilfe entstanden, weitaus realistischer und beeindruckender wirken als in vielen anderen Filmen – und immer dann, wenn der Film sich selbst ironisch reflektiert."

16. Juli 2006 | FLUCH DER KARIBIK 2 • Kritik • Der Tagesspiegel

Rüdiger Suchsland porträtiert die Schauspielerin Keira Knightley, die ganz oben in Hollywood angekommen ist.

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