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SABAH

SABAH

Regie Ruba Nadda
Kinostart 04.05.2006

Kritiken • SABAH

04. Mai 2006 | SABAH • Kritik • Berliner Zeitung

Sabine Vogel beschreibt ausführlich den Film. "Am Ende sitzen alle zusammen bei Tee und Orientmusik in der Polstergarnitur. Und selbst die Jüngste hat den vom Bruder vorher bestimmten Gatten beim heimlichen Diskobesuch dann doch noch selbst ausgesucht. Wie schön, wenn die Liebe die Grenzen der Kulturen mal erfolgreich überwindet, auch wenn's nur im Film ist."

04. Mai 2006 | SABAH • Kritik • Der Tagesspiegel

Allzu leicht ist der Film für Daniela Sannwald. "Gelacht wird in SABAH durchaus – allerdings nur auf Kosten der rückständigen Muslime-Orientalen-Araber. Alles exotisch und komisch: Bauchtanz, Wasserpfeife, dicke Teppiche, süßes Gebäck. Arg stimmig passt dieses Dekor arabischen Exils zur Orient-Lounge-Mode im Westen. Mehr Tiefgang wollte Ruba Nadda ihrem Publikum offenbar nicht zumuten. Schade eigentlich."

03. Mai 2006 | SABAH • Kritik • fluter.de

Eine Bilderbuchgeschichte sah Jenni Zylka. "Wenn es so einfach wäre, kulturell und gesellschaftlich eingefrorene Strukturen aufzubrechen, wären Zwangsehen und Ehrenmorde längst kein Thema mehr. Natürlich darf eine Komödie sich den absurden Seiten des – selbstverständlich nicht muslimtypischen – Konflikts "Meine Eltern lehnen meinen Freund ab" widmen. Aber ohne Fallhöhen in der Geschichte, ohne Hinweise auf echte Dramatik bleibt der Humor zu lahm."

25. April 2006 | SABAH • Kritik • film-dienst 09/2006

Der familiäre Konflikt moslemischer Einwandererkinder hat mittlerweile ein eigenes Untergenre in der ethnischen Komödie etabliert, behauptet Michael Kohler. "Bei Ruba Nadda kommt hinzu, dass sich Sabahs Familie im entscheidenden Moment fragt, warum sie in der Fremde so viel von ihrer in der Heimat gepflegten Liberalität verloren hat. Weil auch der Bruder seine Fürsorgepflicht als Last empfindet, löst sich am Ende alles schnell in Wohlgefallen auf. Nach den deutschen Debatten um Kopftuchverbot, Zwangsheirat und Fememord kann einem das beinahe schon wieder frivol erscheinen. Vorwerfen sollte man SABAH die gelungene Integration jedoch keineswegs."

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