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MARIA AN CALLAS

MARIA AN CALLAS

Regie Petra Katharina Wagner
Kinostart 04.05.2006

Kritiken • MARIA AN CALLAS

04. Mai 2006 | MARIA AN CALLAS • Kritik • Berliner Zeitung

Götz George als Frauenversteher hat Bert Rebhandl in diesem deutschen Gefühlskino nicht wirklich überzeugt. Der Film "ist beseelt von dem Glauben an ein richtiges Leben, das sich - allen Wahrheitsfragen zum Trotz - vor allem als guter Stil manifestiert. Das richtige Geschirr, die richtige gute Luft, die richtige Zubereitung von Fisch, die richtige Musik auf dem richtigen Tonträger (Callas auf Vinyl), die richtige Einsamkeit (nach dem Verlust des geliebten Menschen) - nichts in diesem Film ist trivial, alles ist Teil eines Puzzles, das zusammengesetzt das vollkommene Glück ergeben muss. ... MARIA AN CALLAS ist deutsches Gefühlskino, powered by Brigitte oder Petra oder Für Sie (und ihn, wenn er bereit ist, Gefühle zu zeigen)."

04. Mai 2006 | MARIA AN CALLAS • Kritik • Der Tagesspiegel

Filmisch ist die Konstellation für Jan Schulz-Ojala nicht ganz unreizvoll. "Aber Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Katharina Wagner mochte die männliche Hauptrolle unbedingt mit Götz George besetzen – und so reist ein tapferer Kämpe des deutschen Films, verführt durch die Aussicht auf hemmungsloses Sentiment, mit Schmackes an die Tränen-Waterkant. ... In seinem Hang zum Elegischen erinnert der späte Götz George an die auch nicht mehr frühe Hannelore Elsner; die Filmlein, die sie derzeit mit ihrer Anwesenheit beehren, gehen zwar unter ihrer sanften Wucht in die Knie. Aber ach, so sanft wie, sagen wir, ein hofknicksendes Mädchen beim Wiener Opernball."

01. Mai 2006 | MARIA AN CALLAS • Kritik • br-online.de

Starken Romantik-Tobak hat Margret Köhler wahrgenommen. "Vor Kitsch wird hier nicht zurückgescheut. Das Spiel mit vorgetäuschten Identitäten beginnt im virtuellen Raum, parallel dazu verfolgt man in Gegenschnitten den Alltag der introvertierten Hauptfiguren, die erst relativ spät aufeinandertreffen. Unwahrheiten und Unsicherheiten erschweren den sich hinauszögernden Neubeginn, auch wenn trotz Unterschiede in Alter, Vorgeschichte und Herkunft das Ende von Anfang an klar ist. Starker Romantik-Tobak mit einer Prise Herbheit für alle, die entgegen jeglicher Vernunft "La Vie en Rose" sehen möchten."

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