Inhalt • MARIA AN CALLAS
Nach dem Tod seiner Frau entdeckt der Produktdesigner Jost, dass diese eine geheime E-Mail-Freundin hatte. Er setzt die Korrespondenz in der Rolle seiner Frau Maria fort und verliebt sich in die Unbekannte Anni. Als Jost sie besucht, muss er feststellen, dass auch sie ihm ihr Leben nicht wahrheitsgemäß beschrieben hat.
Kritik • MARIA AN CALLAS • 01. Mai 2006 • br-online.de
Starken Romantik-Tobak hat Margret Köhler wahrgenommen. "Vor Kitsch wird hier nicht zurückgescheut. Das Spiel mit vorgetäuschten Identitäten beginnt im virtuellen Raum, parallel dazu verfolgt man in Gegenschnitten den Alltag der introvertierten Hauptfiguren, die erst relativ spät aufeinandertreffen. Unwahrheiten und Unsicherheiten erschweren den sich hinauszögernden Neubeginn, auch wenn trotz Unterschiede in Alter, Vorgeschichte und Herkunft das Ende von Anfang an klar ist. Starker Romantik-Tobak mit einer Prise Herbheit für alle, die entgegen jeglicher Vernunft "La Vie en Rose" sehen möchten."