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MISSION: IMPOSSIBLE 3

MISSION: IMPOSSIBLE 3

Regie J.J. Abrams
Kinostart 04.05.2006

Kritiken • MISSION: IMPOSSIBLE 3

04. Mai 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • Frankfurter Rundschau

Als virtuos inszeniert, aber in der Hauptrolle fehlbesetzt schätzt Rüdiger Suchsland MISSION: IMPOSSIBLE 3 ein. "Tatsächlich hat sich Abrams, der noch nie zuvor einen Kinofilm gedreht hat, auf die Essenz aller Action konzentriert: die Bewegung von Körpern durch den Raum. Am besten ist der Film dann, wenn das virtuos und geschmeidig in die Tat umgesetzt wird, wenn keiner redet, das vertraute Musikthema Lalo Schifrins einsetzt, man furiose Stunts in origineller Umgebung sieht. Mit viel Tempo inszeniert jagt eine Actionsequenz die nächste, sodass kaum Zeit zum Nachdenken bleibt. ... Viel Pyrotechnik und rasante Verfolgungen an beliebigen Weltschauplätzen verstärken zwar den Eindruck eines James-Bond-Pastiches, aber auch den einer gewissen Ideenlosigkeit: keine einzige Szene, die man nicht schon einmal früher irgendwo gesehen hätte, oder von der man das zumindest glaubt."

04. Mai 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • Die Zeit

Als Kuschelthriller bezeichnet Georg Diez MISSION: IMPOSSIBLE 3. "Dieser Tom Cruise, der in seinen Filmen immer zu ernst und angestrengt war, um richtig sexy zu sein; der immer zu gut sein wollte, um wirklich gut zu sein. Der Pilotenjackenträger aus Top Gun, der nervtötende Anwalt aus Eine Frage der Ehre, der Selbstverkäufer aus Jerry Maguire – all diese Bilder einer leeren Hochglanzmännlichkeit scheinen in Ethan Hunt auf. Ganz im Gegensatz zu der spröden Gebrochenheit, die Cruise in Magnolia hatte oder in Eyes Wide Shut. Denn die Schwäche dieses Schauspielers kann ja gleichzeitig seine Stärke sein: der ganz normale Wahnsinn einer Filmexistenz."

03. Mai 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • Berliner Zeitung

Tom Cruise zeigt sich als Familienmensch, meint Bert Rebhandl. "Während es lange Zeit so aussah, als würden sich die Blockbuster einfach darin erschöpfen, dass Superstars ihr Gesicht zwischen Spezialeffekte halten, beweist in MISSION: IMPOSSIBLE 3 sogar Tom Cruise ein neues Gefühl für Effizienz. Kein anderer Hollywood-Schauspieler hat ein so untrügliches Gespür dafür, in welche Richtung er seine öffentliche Persönlichkeit steuern sollte. Der Familienmensch Jack Bauer aus "24" und der frisch vermählte Familienmensch Ethan Hunt geben jeweils einen Eindruck davon, was im modernen Berufsleben alles unter einen Hut zu bringen ist."

03. Mai 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • Die Tageszeitung

Barbara Schweizerhof nennt die ganze Sache Franchise-Kino. "Das eigentliche Markenzeichen des MISSION: IMPOSSIBLE-Franchise aber ist eine bestimmte Bewegung im Raum: Tom Cruise, der in den Seilen hängt. Nicht comichaft wie Spiderman oder kraftvoll wie die Martial-Arts-Helden, sondern ständig Gefahr laufend, sich zu verheddern oder gar falsch zu landen. ... In MI:3 schwingt Cruise sich an riesigen Seilen von einem Hochhaus Schanghais auf das Dach des nächsten. Und wie damals liegt die Attraktivität der Szene in einer gewissen Uneleganz. Kaum ein Actionheld ist so uncool wie Tom Cruise; die Angespanntheit ist geradezu sein Markenzeichen."

03. Mai 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas bringt es auf den Punkt: Leinwand-Imago und öffentliche Selbstdarstellung, bereichert um das Motiv der Familie, schließen sich hier für Tom Cruise zusammen. "Wie in den Vorgänger-Filmen wird ein terroristischer Schurke gejagt; atemberaubende Stunts und wechselnde Locations setzen sich zur Leistungsschau globaler Aktivität zusammen, an deren Ende Glück und Liebe warten. Konsequent wird selbst auf die Andeutung politischer Zusammenhänge verzichtet; das Objekt der Begierde, das Verbrecher und Agenten verbindet, ist ein Hitchcock'scher McGuffin, eine Sache, die alle haben wollen, und von der selbst im Finale niemand erfährt, was sich hinter ihr verbirgt."

03. Mai 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • fluter.de

In der Tom Cruise-Show hat Sascha Rettig besonders der Schauspieler Philip Seymour Hoffman überrascht: er strahlt eine bedrohliche Unberechenbarkeit und kalkulierende Kühle aus, die ihn zu einem der schillerndsten Filmbösewichte seit einiger Zeit macht. Ansonsten ist diese "Version von MISSION: IMPOSSIBLE hat zwar nicht die Raffinessen von Brian de Palmas erstem Teil, doch unter seiner Regie kracht, rummst und explodiert es ohne die Stilisierungen und Zeitlupen aus John Woos misslungener Fortsetzung, sondern in lauter Direktheit."

03. Mai 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • br-online.de

Laut Florian Kummert liefert der Regisseur "solides Popcorn-Kino ab, ein angenehm altmodischer Agenten-Thriller, der Lässigkeit und Leichtigkeit versprüht. ... M:I III bietet exotische Schauplätze, schöne Frauen, stotternde Techniker und herrlich absurde Plot-Irrungen und Wirrungen. Und vor allem: einen souveränen, ausgezeichneten Bösewicht, den frischgebackenen Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman. Abrams ist kein Angeber auf dem Regiestuhl, er inszeniert klassisch, ohne Brimborium, und das macht den Film sympathisch."

02. Mai 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Actionfilm ist laut Bodo Mrotzek zweifellos auf der Höhe seiner effektreichen Kunst. Es "ist heute das Zusammenspiel von Work-Out-gestählten Fitnesskörpern und übermächtiger Technik, von Menschmaschine und IT. Diesem Fetischismus opfert das Cruise-Kino die fünfzig Jahre alte Idee von der über rohe Muskelkraft triumphierenden Intelligenz. Stattdessen schleppt er Running Gags aus der Klamottenkiste mit sich herum: die unvermeidlichen Gesichtsmasken oder Nachrichten, die sich selbst zerstören. Das Thema zu neuem Leben erwecken: Diese Mission ist leider auch für den TV-Regisseur J. J. Abrams unmöglich."

29. April 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • Der Tagesspiegel

MISSION: IMPOSSIBLE 3 ist fertig, die Crew ist auf Werbetour – und Babelsberg hat auch daran verdient, weiß Andreas Conrad.

10. April 2006 | MISSION: IMPOSSIBLE 3 • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Kleeman spricht mit Tom Cruise über Actionfilme, wahnsinnige Liebe und das Hängen am Abgrund.

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