Inhalt • WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL
Tag für Tag wird in Wien genau so viel Brot vernichtet wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar vor allem in Lateinamerika werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer isst jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden. Mit WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht.
Crew • WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL
Regie: Erwin Wagenhofer
Verleih/Copyright: Delphi, Berlin
Kritik • WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL • 27. April 2006 • Der Tagesspiegel
Globalisierungskritische Dokus erobern die Leinwand, weiß Ralph Eue. Der Film "lebt vom Impetus des Reporters. Oberste Priorität: Anschaulichkeit, Verständlichkeit. Scharf und zugespitzt. Blicke in die Kulissen eines Zentralbereichs unseres gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen Lebens, der aus der Wahrnehmung, der Empfindung, dem Wissen gerutscht ist. Kein Schielen auf Skandale. Der Normalfall, sofern man genau hinsieht, ist Skandal genug."