Inhalt • HOSTEL
Die College-Freunde Paxton und Josh sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa. Wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli, gieren die Amerikaner nach aufregenden Erlebnissen. Auf ihrem Trip bekommen sie einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll ein Nirwana für Backpacker liegen - ein Hostel in der Slowakei, in dem Frauen auf sie warten sollen. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya und Svetlana kennen. Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen...
Anfangs wurde René Classen den Eindruck nicht los, daß der Regisseur mit der kulturellen Arroganz seiner Landsleute abrechnen will, aber der Film ändert bald seine Richtung. "Gab es bis zu Joshs Tod noch unangenehm dichte Momente, verflacht der Film in der zweiten Hälfte zum banalen Actionkino, das mit extremer Gewalt die Aufmerksamkeit der Medienöffentlichkeit zu erkaufen versucht. Doch selbst die Akte des Terrors in HOSTEL sind im Grunde nicht der Rede wert, da Roth es nicht durchhält, sie aus der – in der Tat unerträglichen – Perspektive des Opfers zu zeigen, sondern frühzeitig in die bequem konsumierbare Illusion flüchtet, dass es auch aus ausweglosen Situationen für echte Helden immer einen Ausweg gibt."