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SOUTHLAND TALES

SOUTHLAND TALES

Regie Richard Kelly

Kritiken • SOUTHLAND TALES

23. Mai 2006 | SOUTHLAND TALES • Kritik • Frankfurter Rundschau

Obwohl noch vor dem 11. September 2001 geschrieben, ist SOUTHLAND TALES eine grimmige "Homeland-Security"-Satire, meint Daniel Kothenschulte. "Der Hong-Kong-Star Bai Ling ist in diesem auf interessante Art gescheiterten Film so überflüssig wie weiland als Jurygast der Berlinale. Wie überhaupt nichts daran besonderen Sinn macht, wenn man ehrlich ist. Wer hätte es geahnt? Es ist nur der zweitbeste Richard Kelly und bereits die größte Enttäuschung."

22. Mai 2006 | SOUTHLAND TALES • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Anke Westpahl forderten viele Kritiker nach Sichtung dieses Films, "ein gesetzliches Verbot von Filmen, die - wie Kellys neuer - einzig aus schmuddeligen Pop-Zitaten bestehen. Einige Festivalmärtyrer wurden nach der Vorführung sogar ernstlich krank, sie traten feine alte Damen oder stürzten sich ins Mittelmeer."

22. Mai 2006 | SOUTHLAND TALES • Kritik • Die Tageszeitung

Ein gefräßiges Stück Sciencefiction nennt Cristina Nord den Film. SOUTHLAND TALES verwurstet allerlei: "den Weltuntergang, den Krieg im Irak, die Traumata des Friendly Fire, die postmodernen Hippies von Venice Beach, ein Überwachungssystem namens US-IDent, einen ehrgeizigen Senator, eine neomarxistische Untergrundbewegung, die Pornoindustrie et cetera. Als "ein Ufo" im Wettbewerb hat die Tageszeitung Libération den Film bezeichnet, und das stimmt insofern, als SOUTHLAND TALES mit etwas arbeitet, was an der Croisette nicht allzu oft anzutreffen ist: mit den Schlüsselreizen des B-Kinos."

22. Mai 2006 | SOUTHLAND TALES • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala entpuppt sich der Film als "laue Polit-Porno-Science-Fiction-Satire, in der Neofascho-Staatsgewalten und durchgeknallte Neomarxisten unermüdlich aufeinander einschlagen."

22. Mai 2006 | SOUTHLAND TALES • Kritik • Der Spiegel

Der Film nervt Wolfgang Höbel mit "Informationen über flüssiges Karma, böse Terroristen und Teenagergeilheit. Sehr bizarre und meist eher eklig aufgeputzte Menschen, wie man sie in Venice Beach nun mal antrifft, hampeln zweieinhalb Stunden zu einer Null-Handlung wahlweise durch cooles Raumschiff-Ambiente und hässliches Tattoo-Shop-Gerümpel, sie ballern mit Revolvern und Injektions-Pistolen, und dauernd fragt man sich, wie bescheuert die Droge nur sein kann, die einen solche Filme machen und dann auch noch gut finden lässt."

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