Inhalt • PANS LABYRINTH
Die kleine Ofelia zieht mit ihrer hochschwangeren Mutter zum Stiefvater in eine ländliche Gegend Nordspaniens. Der Stiefvater hat dort den Auftrag übernommen, im Jahr 1944 kurz nach General Francos Sieg, die republikanischen Rebellen zu bekämpfen. Seine Brutalität, Unberechenbarkeit und das schwere Verhältnis zu ihm lassen Ofelia in eine geheimnisvolle Fantasiewelt flüchten, welche von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen bevölkert ist. In ihrem neu erschaffenen Kosmos findet das Mädchen nicht nur Zuflucht, sondern wird mit Ängsten und Träumen konfrontiert, welche ihr helfen, den Schrecken der Realität zu trotzen.
Crew • PANS LABYRINTH
Regie: Guillermo Del Toro
Darsteller: Maribel Verdú, Ariadna Gil, Doug Jones, Ivana Baquero, Sergi López ...
Verleih/Copyright: Senator
Kritik • PANS LABYRINTH • 23. Februar 2007 • Der Spiegel
Zauberhaft-anrührend ist das Drama für Andreas Borcholte. "Trotz schwerwiegender Thematik behält der Film eine Leichtigkeit, die ihn selbst am tränenreichen Ende vor zu viel Pathos bewahrt. Kameramann Guillermo Navarro ... entwirft angemessen kraftvolle Chiaroscuro-Bilder, die dem Geschehen tatsächlich etwas Träumerisches verleihen. ... Diese meisterlich erzählte Geschichte wird von hervorragenden Darstellern zum Leben erweckt, allen voran die beim Filmdreh erst elf Jahre alte Ivana Baquero als Ofélia - und Sergí Lopez, der seinem Über-Schurken Vidal bei aller Bosheit auch eine menschliche Facette lässt, durch die der Schrecken erst richtig greifbar wird."