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FUßBALLGÖTTINNEN

FUßBALLGÖTTINNEN

Regie Frédérique Veith
Nina Erfle
Kinostart 20.04.2006

Kritiken • FUßBALLGÖTTINNEN

22. April 2006 | FUßBALLGÖTTINNEN • Kritik • critic.de

Sonja M. Schultz beschäftigt sich nicht mit Fußball und mag diese Dokumentation trotzdem. "Dem Film geht es gar nicht um einen Vergleich von Damen- und Herrenballsport, sondern ausschließlich um die Leidenschaft seiner Protagonistinnen. Die Fußball-Obsession, die im Spielfilm gern zur weiblichen Selbstbehauptung und zum persönlichen Befreiungskampf stilisiert wird, wird hier als zum Alltag gehörig gezeigt – das macht sie nicht minder sympathisch. ... Auch bislang Fußball-Desinteressierten erscheint das ganze Drama, Gerenne und Geschrei ums Leder plötzlich spannend – und sehr menschlich."

21. April 2006 | FUßBALLGÖTTINNEN • Kritik • Berliner Zeitung

Einen zugleich ironischen wie ernsthaften Beweis liefert der Film laut Bert Rebhandl dafür, daß Fußball keine Männerdomäne mehr ist. "FUßBALLGöTTINNEN findet seine Geschichten vor Ort: in präzise erkennbaren Milieus, im gegenwärtigen Deutschland."

21. April 2006 | FUßBALLGÖTTINNEN • Kritik • schnitt.de

Carsten Tritt ist enttäuscht: "Die Protagonistinnen selbst scheinen recht wenig miteinander gemein zu haben, und auch in den einzelnen Geschichten wird nichts in erwähnenswerte Zusammenhänge gesetzt, sei es zum privaten Umfeld, zum Beruf oder zum Vereinssystem: Alles wird mal kurz erwähnt, und das war es auch schon. Das wirkt so, als hätte das Material nicht zu mehr gereicht, als sei alles mal kurz abgedreht worden, und für den Endschnitt war dann doch nicht genug da."

20. April 2006 | FUßBALLGÖTTINNEN • Kritik • Neues Deutschland

An der Realität weiblicher Fußballfans hier zu Lande orientiert sich die Dokumentation, schreibt Ulrike Mattern. "Erfle und Veith lösen den Geschlechterkampf um den Ballbesitz in FUßBALLGöTTINNEN mit Ironie auf: Ein Mädchen lenkt die Aufmerksamkeit kickender Jungs auf ihr Computerspiel und zieht dann ganz allein mit dem Ball ab. Alles eine Frage der Taktik!"

17. April 2006 | FUßBALLGÖTTINNEN • Kritik • fluter.de

Jenni Zylka hat etwas mehr erwartet. "Formal bekommt der Film eine außergewöhnliche Nuance durch die reizende, computerspielbeeinflusste Animation am Anfang und die Bereitschaft der Frauen, wirklich alles zu sagen und zu zeigen: Die Einblicke in die Leben der Protagonistinnen sind teilweise beängstigend. ... Die Leidenschaft für den Fußball zieht sich wie ein unterschiedlich breiter Rahmen außen herum und beweist nur, dass der Sport irgendwie doch der kleinste gemeinsame Nenner für ganz unterschiedliche Menschen ist. Die zu tretende Pille ist hier nur die Überschrift für vier spannende Frauen- und Generationenporträts."

13. April 2006 | FUßBALLGÖTTINNEN • Kritik • film-dienst 08/2006

Vier spannende, vom Leben geschriebene Geschichten über Frauen und Fußball hat Stefan Volk gesehen, nur stilistisch ist der Kritiker gar nicht überzeugt. "Die Form, die sie dafür wählen, ist eher hausbacken; man merkt, dass Erfle und Veith zwar fernseh-, aber wenig kinoerfahren sind. Die Aufnahmen werden bieder kadriert, Interview-Ausschnitte und Off-Stimmen wechseln schulbuchmäßig. Auch die klar strukturierte Parallelmontage, mit der die Porträts miteinander verwoben werden, bietet wenig Aufregendes."

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