Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DIE BÄREN SIND LOS

DIE BÄREN SIND LOS

Regie Richard Linklater
Kinostart 20.04.2006

Kritiken • DIE BÄREN SIND LOS

20. April 2006 | DIE BÄREN SIND LOS • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Bert Rebhandl ist der Regisseur der ideale Hollywood-Pädagoge. "DIE BäREN SIND LOS steuert zielstrebig auf das wenig überraschende Ende los. Die Geschichte zündet aber nie so richtig, aber sie hat die Dramatik und die emotionale Dichte eines Baseball-Matchs. Man muss ein echter Fan sein, um dran zu bleiben."

20. April 2006 | DIE BÄREN SIND LOS • Kritik • Die Tageszeitung

Alexandra Seitz versteht den Film symbolisch. "Linklater nutzt in DIE BäREN SIND LOS das Genre, um einen scharfen Kontrast zwischen angepassten Gewinnertypen und chaotischen Verlierergestalten herauszuarbeiten. Einen Kontrast, der dazu taugt, eine grundsätzliche Frage zu stellen: Wer ist Amerika? Sind es die Vertreter der Ellenbogengesellschaft, die Yankees? Oder ist es einer wie Garo Daragebrigadian aus Armenien, der bei den Bears spielt, weil er "amerikanische Sachen machen" möchte? Und was sagt es über diese Gesellschaft aus, an der das Kind spielerisch teilhaben möchte, dass seine Integrationsanstrengung in einen unerbittlichen Konkurrenzkampf gezwungen wird?"

20. April 2006 | DIE BÄREN SIND LOS • Kritik • Junge Welt

Peer Schmitt fragt, ob Baseball stellvertretend für die Zivilisation steht. "Richard Linklater hat den Remake-Job ziemlich gut erledigt. Mit großem Respekt vor dem Original. Um das Spiel der Dissidenz zeitgemäß genügend politisch inkorrekt zu gestalten, sind Buttermaker und die Bears allerdings noch eine Spur härter drauf als früher. Walther Matthau war in der Rolle grantig wie gewohnt, Jack Warden war sympathisch schluffig. Billy Bob Thornton ist nur noch aggressiv und dekadent. Dieser Buttermaker ist kein Schwimmbeckenreiniger mehr, sondern Kammerjäger."

17. April 2006 | DIE BÄREN SIND LOS • Kritik • fluter.de

Der beste Kinder-Regisseur ist Richard Linklater für Andreas Busche. Er "bringt eine Entspanntheit mit, die so manche Studio-Produktion dringend vertragen könnte – besonders wenn Kinder, im Film notorische Nervensägen, drei Viertel der Rollen spielen. Vielleicht liegt es auch daran, dass Linklater wieder mit Laien gearbeitet hat. Er kann seine Kids wenigstens noch ernst nehmen, viel ernster als seine erwachsenen Darsteller/innen übrigens ... Was nicht heißen soll, dass DIE BäREN SIND LOS zum Disney-Film taugen würde. Eher scheint es, als züchte Linklater bereits die nächste Generation von BAD SANTAS oder Dewey Finns heran. Unmöglich, diese Rotzlöffel nicht ins Herz zu schließen."

13. April 2006 | DIE BÄREN SIND LOS • Kritik • film-dienst 08/2006

Ein wesentlich deftigerer Ton als im Original wird laut Holger Römers angeschlagen. "Indem Linklater Buttermaker aggressiver anlegt, lässt er auch die Kids lauter und deftiger schimpfen, wobei den übellaunigen Pöbeleien Thorntons jede Kontrastfolie fehlt. Dadurch geht die Punk-Attitüde des Films ins Leere und verpufft zugleich die Moral der (einfachen) Geschichte: dass nämlich das Siegen auf dem Spielfeld zwar das Selbstbewusstsein von Außenseitern stärkt, letzten Endes aber eine Nebensache ist."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,39613