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RUNNING SCARED

RUNNING SCARED

Regie Wayne Kramer
Kinostart 13.04.2006

Kritiken • RUNNING SCARED

12. April 2006 | RUNNING SCARED • Kritik • fluter.de

Michael Brake hat sich von der bizarren Jagd durch eine düstere und von comichaft überzeichneten Gestalten bevölkerte Halbwelt, die von Kameramann Jim Whitaker mit einer atemberaubenden Ästhetik versehen wurde, begeistern lassen: "Eifrig changiert das durchgestylte Lichtdesign zwischen eisigem Blau und düsterem Orange, die Schauspieler/innen agieren in sorgsam komponierten Einstellungen und ungewohnten Perspektiven. All das ist noch angereichert mit zahlreichen optischen Spielereien wie unvermittelt eingebauten Zeitraffer-Beschleunigungen, sekundenkurzen Rückblenden oder waghalsigen, digital verstärkten Kamerafahrten ... Die Anspannung bleibt derweil auf einem permanent hohen Level."

12. März 2006 | RUNNING SCARED • Kritik • film-dienst 08/2006

Auf den ersten Blick wirkt RUNNING SCARED für Michael Kohler wie eine Adaption der Serie "24". Der Regisseur "erweist sich auch in seinem vierten Spielfilm als galliger Porträtist der menschlichen Gesellschaft. RUNNING SCARED ist ein denkbar düsteres Werk und ein klassisches Beispiel dafür, wie man seine Weltanschauung in einen Genrefilm verpackt. Zur bleibenden Erzählkunst fehlt Kramer gleichwohl noch ein Stück; für eine Reflexion der Gewalt und ihrer Auswirkungen nimmt er die filmischen Mittel zu sorglos in die Hand – um nicht zu sagen, dass ihm seine Faszination für die Tugenden des Actionkinos in die Quere kommt. Bei aller Liebe zur beschleunigten Erzählung hätte er seine märchenhafte Botschaft auch etwas weniger atemlos entfalten können."

12. April 2005 | RUNNING SCARED • Kritik • br-online.de

Furios nennt Heidi Reutter den Thriller. "Was am Ende bleibt, nach dieser atemlosen Geschichte voller Action und Gewalt, nach diesem irrsinnigen Trip durch die Unterwelt von New Jersey, ist nicht viel: vielleicht die Erinnerung an die eine oder andere Szene, das Staunen über die unzähligen Variationen des Bösen und eine große Hoffnungslosigkeit angesichts all dieser zwischenmenschlichen Brutalität. Wayne Kramers neuer Film, im Grunde eine Mischung aus Thriller und Sozialdrama, hat gute Elemente. Wer hoch potenzierte Action mag, ist nicht schlecht bedient. Wer aber mehr vom Kino erwartet - Zwischentöne, Subtilität oder etwa einen Metatext, der also über das Sichtbare hinausgeht -, wird enttäuscht."

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