Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

REINE FORMSACHE

REINE FORMSACHE

Regie Ralf Huettner
Kinostart 13.04.2006

Kritiken • REINE FORMSACHE

13. April 2006 | REINE FORMSACHE • Kritik • Berliner Zeitung

Für Bert Rebhandl fehlt es dem Film einwenig an Elan, da alles von Anbeginn an klar ist. "Weil die Figuren kaum Persönlichkeit haben, laden sie zu bequemer Identifikation ein. Sie sind gerade soviel größer als das Leben, als Christiane Paul an Charisma hat. Das ist nicht wenig, würde aber doch durch gute Dialoge gewinnen. Die Qualitäten, die in den klassischen amerikanischen "Komödien der Wiederverheiratung" durch Witz und Anzüglichkeit, Eigensinn und Stolz sowie nackten sexuellen Überlebensdrang zum Vorschein gebracht werden, gehören für Ralph Huettner in eine andere, fremde und unbegreifliche Welt. Seine Figuren würden in einem guten (alten) Hollywood-Film nicht einmal in der dritten Reihe durchgehen. Sie machen und sagen immer das Nächstliegende, deswegen ist das Gottesurteil, mit dem REINE FORMSACHE ein wenig verschämt beginnt, schon ein außerordentlich extravaganter Akt. Der Rest schreit nach einem Kuschelsofa."

13. April 2006 | REINE FORMSACHE • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala ist der Film nichts anderes als die Illustration jener extrem angestaubten Herrenwitzelei. "Sehr viel will lustig sein in diesem klappernden Reigen, und immer wieder sagt jemand 'Papperlapapp' - eine Vokabel, die im deutschen Film zuletzt selten zu hören war. Ganz schlimm aber wird’s bei der Besinnlichkeit. Für die Schmiere als zotteltrotteliger Felix-Papa, der schließlich eines zweitehestiftenden Todes sterben muss, hat sich kein Geringerer als Michael Gwisdek hergegeben. Vor allem er ist für die penetrante Illustrierten-Philosophie dieses Films zuständig, bis zum bitterzuckersüßen Ende. Wer's mag, wird auch nicht selig."

12. April 2006 | REINE FORMSACHE • Kritik • film-dienst 08/2006

Sarah-Mai Dang lobt den Film: "Die Geschichten der drei Paare sind klassisch verzwickt und nahezu komplett vorhersehbar, was dem Filmvergnügen aber keinen Abbruch tut, lebt eine Komödie ohnehin mehr von Situationskomik, Dialogwitz und dem Talent der Schauspieler als von Wendungen in der Handlung. REINE FORMSACHE zeugt von solchen Qualitätsmerkmalen. Huettner setzt mit schönen Einfällen dramatische, fast schon poetische Akzente ... Die immer gleichen Konflikte zwischen Mann und Frau werden auf eine Weise inszeniert, die zum Lächeln und Lachen bringt. Die Schauspieler wagen eine Theatralik, die leicht ins Groteske umschlagen kann, hier aber amüsanten Slapstick produziert."

11. April 2006 | REINE FORMSACHE • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz berichtet von der Premiere des Films REINE FORMSACHE, wo sich viel Prominenz angesagt hat.

11. April 2006 | REINE FORMSACHE • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Sebastian Leber ist die Beziehungskomödie zugleich ein Berlinfilm. "Ständig sind Kurfürstendamm, Potsdamer Platz oder Philharmonie zu sehen. Und die Spielbank, weil Polas Noch-Ehemann Felix leidenschaftlich Roulette spielt. Die Außendrehorte sind stets ins beste Sonnenlicht gerückt, gedreht wurde vergangenen Sommer. Wer den Film sieht, möchte sofort nach Berlin ziehen."

11. April 2006 | REINE FORMSACHE • Kritik • fluter.de

Jenni Zylka will 50er-Jahre-Mief ausgemacht haben. "Älteste Vorurteile mit flachsten Witzen garniert, von denen die feststeckende Hand im Kondomautomaten sehr schön die Richtung erklärt. Besonders schlimm sind Hosemanns Dauergrinsen, das wohl "spitzbübisch" oder "schalkhaft" oder "frech" sein soll, Gustavs (Bastian Pastewkas) Monolog über sein lahmes Leben als Ehemann und des armen Michael Gwisdeks (als Felix' Vater) komplett unkonkretes, aber ernst gemeintes Phrasenaneinanderreihen. Nicht einmal die normalerweise ja immer gut anzuschauenden Paul, Gwisdek und Korritke können die Dämlichkeit von Regie und Drehbuch raushauen."

10. April 2006 | REINE FORMSACHE • Kritik • br-online.de

Margret Köhler ist gar nicht begeistert: "Die scherenschnittartigen Figuren in ihrer Oberflächlichkeit interessieren nicht, plappern ihre Texte herunter, gaukeln Romantik, Wut, Liebe oder Enttäuschung vor. Dem Humor fehlt der Biss, von Authentizität ist bei diesen Thirtysomething nichts zu merken. Dafür können aber die Schauspieler nichts. ... Rätselhaft, was eine von Christiane Paul dargestellte Frau überhaupt an diesen Pappkameraden finden sollte. Die Instant-Version einer romantischen Komödie köchelt trotz Happy End für alle vor sich hin, tut nicht weh, aber auch nicht gut. Das ist dann doch ein bisschen zu wenig."

23. August 2005 | REINE FORMSACHE • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Tagesspiegel berichtet von den Dreharbeiten am Sony-Center und im Casino am Alex.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,38679