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HANDBUCH DER LIEBE

HANDBUCH DER LIEBE

Regie Giovanni Veronesi
Kinostart 13.04.2006

Kritiken • HANDBUCH DER LIEBE

13. April 2006 | HANDBUCH DER LIEBE • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann ist überhaupt nicht angetan von dem Film: "Ein trostlos trivialer Film - so trostlos trivial wie die Spezialausgaben bunter Magazine mit Titeln wie "Warum wir nicht treu sein können". Nicht nur, dass hier unter Liebe wieder bloß Geschlechtsliebe verstanden wird, auch den Menschen selbst kommt alles Persönliche dabei abhanden. Typen sind sie, Schablonen, Sammelbezeichnungen, Keimdrüsenknechte! Da das hässlich klingt, bemüht sich der Film angestrengt um einen einfühlsamen, streichelzarten, frohsinnigen Ton."

12. April 2006 | HANDBUCH DER LIEBE • Kritik • film-dienst 08/2006

Sascha Koebner hat schnell festgestellt, daß "die Emotionalität, mit der der Film wirbt, nach und nach als Etikett versteht, um humorige Situationen zu schildern. Doch so bekömmlich und leicht sie auch präsentiert werden, echtes Gefühl kommt kaum auf. ... Doch wird hier auch eine Art Brillanz vorgegaukelt, die der Film nicht einlösen kann. HANDBUCH DER LIEBE ist eine oft witzige Komödie, die ihrem Titel jedoch nicht gerecht wird: die vier Schlüsselszenen sind allenfalls Notizen und Anekdoten, die kaum ein Buch zu füllen vermögen und nicht die Tiefe besitzen, um länger im Gedächtnis haften zu bleiben."

12. April 2006 | HANDBUCH DER LIEBE • Kritik • fluter.de

Binsenweisheiten hat Sascha Rettig wahrgenommen. "Da der rote Faden hier einer dieser unsäglichen Ratgeber mit dem noch unsäglicheren Titel ist, nachdem auch der Film benannt wurde, drehen sich vier der Kapitel um das Entlieben. Hinter Überschriften wie "Sich auseinander Leben" oder "Betrogen werden" verbirgt sich jeweils eine Auseinandersetzung mit Beziehungszerstörungsklischees, die zwar punktuell charmant, aber letztlich doch genauso altbacken ist wie der Humor. ... Der ohnehin schon mäßig originelle Film opfert einem solchen Humor über weite Strecken die dramatische Tiefe und wird dabei eher zu so etwas wie einem Handbuch der Binsenweisheiten der Liebe."

10. April 2006 | HANDBUCH DER LIEBE • Kritik • br-online.de

Der Regisseur erzählt laut Margret Köhler "mit Ironie und Sarkasmus von emotionalen Eskalationen und Eskapaden, von Opfern der Liebe, die sich ins Unglück verrennen und den Siegern, für die der Himmel voller Geigen hängt. Simple Gags und eine ziemliche Portion Oberflächlichkeit verbinden sich mit Nachdenklichkeit und Sympathie für die in Gefühlsdingen blinden Helden. Geschickt verknüpft Veronesi die Übergänge von einem Paar und einer Geschichte zur nächsten, die kleinen und großen Katastrophen. ... Die Schauspieler, vor allem Pechvogel Carlo Verdone und die resolute Luciana Littizzetto, machen den Liebesreigen zum Vergnügen. Die Mischung aus prickelnder Comédie Humaine und emotionalem Kracher lässt trotz aller Lautstärke auch leise Töne zu."

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