Inhalt • FIREWALL
Banksicherheitsexperte Jack Stanfield läßt nach der Arbeit die Überwachungskameras und Identitätskontrollen, die Wartung und Weiterentwicklung der elektronischen Firewall-Schutzmechanismen gern hinter sich. Zuhause ahnt er nicht, dass hier jede seiner Bewegungen beobachtet wird. Die Familie merkt nicht, dass jedes ihrer Worte über Sensoren aufgenommen wird, die alle Räume des Hauses erfassen. Wenn Jack telefoniert, wird er abgehört. Wenn er seine E-Mails öffnet, Rechnungen bezahlt, sich im Internet einloggt, wird jeder Mausklick registriert. Offenbar ist jemand äußerst interessiert an Jacks Gewohnheiten, an seinem Tagesablauf, an seinen Beziehungen und Sorgen...
Kritik • FIREWALL • 30. März 2006 • Berliner Zeitung
Anke Westphal ist enttäuscht. "Im Mittelpunkt stehen nicht das Verbrechen und die es begleitenden Unwägbarkeiten; es geht auch nicht um die herbe berufliche Konkurrenz unter den Angestellten in Jacks Bank, darum, wer nun nach der Übernahme ab- oder aufsteigt, oder um die Unterschiedlichkeit der Gangster. Nein, es geht in diesem Film von Richard Loncraine einzig und allein darum, wie ein treusorgender Familienvater wacker um das Leben von Gattin und Kindern kämpft. Und da ist es nun mal nicht sonderlich interessant, Harrison Ford beim schrittweise besorgten Vertiefen seiner Stirnfalten zuzusehen, wenn man ohnehin von Beginn an weiß, dass dieser ewige Action-Feger seine Lieben auch noch mit 63 Jahren raushauen wird."