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LOVE & MOTION

LOVE & MOTION

Regie Christian Schmidt-David
Kinostart 30.03.2006

Kritiken • LOVE & MOTION

31. März 2006 | LOVE & MOTION • Kritik • programmkino.de

Recht viel Raum nimmt das Philosophieren und Sinnieren über das Wesen der Lomografie ein, stellt Thomas Volkmann fest. "Der gegenüber dem Thema nicht minder euphorische Dokumentarfilm LOVE & MOTION könnte nun eine gute Gelegenheit sein, in größerem Stil auf das schon länger nicht mehr auf den Kulturseiten der Medien behandelte Phänomen erneut aufmerksam zu machen. Allerdings scheint die Doku in Bezug auf die Bildqualität auf der Kinoleinwand fehl am Platz. Eingebettet in einen Themenabend im Fernsehen hingegen wäre nichts einzuwenden."

30. März 2006 | LOVE & MOTION • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film erzählt laut Carmen Böker "die ganze LOMO-Geschichte in jener durchaus charmanten Weitschweifigkeit, wie man sie vom eigenen zehnjährigen Abi-Treffen kennt ... Die stets eigentümlich überfarbigen, tuschkastenbunten Lomographien sind schräge, gesetzlose, oftmals aus der Hüfte geschossene Bilder vom Unterwegssein und Feiern, vom indiskreten Einblick und vom Glück des Zufalls - aufgenommen von Menschen, die ihre Kamera als "integralen Bestandteil des Alltags" betrachten und nach eigener Einschätzung hyperaktive Wesen sind, die "viermal so viel verreisen und sechsmal so viel ausgehen" wie andere: LOMO macht mutig."

30. März 2006 | LOVE & MOTION • Kritik • film-dienst 07/2006

Eine kritische Aufarbeitung findet für Jörg Gerle nicht statt. "Letzten Endes ist der Film zur LOMO wie die Kamera selbst: ein Sturm im Wasserglas. Es ist amüsant, wie sich die Erfinder des Booms – mehr oder minder selbstironisch – vor der Kamera inszenieren und die bemerkenswerte Geschichte ihrer "Russland-Connection" zum Besten geben; für einen abendfüllenden Film aber trägt das bei weitem nicht. ... So hübsch die unspektakulär aufbereitete Dokumentation erscheint, so anachronistisch ist sie auch; schließlich datiert die Blütezeit der LOMOgrafie bereits Mitte der 1990er-Jahre, als sie in den Vier-Linsen-Kameras der Firma ihre Apotheose erfuhr."

29. März 2006 | LOVE & MOTION • Kritik • fluter.de

Eine Hommage an die Lomographie sah Michael Brake. "Regisseur Christian Schmidt-David verfügt über keinerlei spürbare Distanz zur Thematik und spart sich, abgesehen von einigen Einblicken in das St. Petersburger Lomo-Werk, technische oder kulturwissenschaftliche Hintergründe. Stattdessen lässt er lieber Lomographen über die Lomographie schwärmen. ... Der Verzicht auf Hintergründe mag verzeihbar sein, die Nichtbeachtung aktueller Entwicklungen ist einfach nur noch ärgerlich. Die Demokratisierung und Vernetzung der Fotokultur durch die massenhafte Verbreitung von Digitalkameras und Webcommunities wie www.flickr.com – war da was?"

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