Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DER ROSAROTE PANTHER

DER ROSAROTE PANTHER

Regie Shawn Levy
Kinostart 09.03.2006

Kritiken • DER ROSAROTE PANTHER

09. März 2006 | DER ROSAROTE PANTHER • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl hat das Remake nicht überzeugt. "Beyoncé Knowles verleiht dem Film ein wenig von dem Glamour, den Steve Martin als Hintergrund für seine Slapstick-Eskapaden braucht. Er scheitert bei seiner Wiederbelebung des Jacques Clouseau aber auf allen Linien. Die Figur wurzelt tief in einer Ära des Kinos, in der ein Diamant noch reichte, Scharen gut gekleideter Menschen in Bewegung zu setzen. Shawn Levy sucht bei seinem neuen Anlauf mit dem rosaroten Panther allzu kalkuliert nach Synergien mit Fußball und Popmusik. Diese Systeme brauchen keinen Trottel, der alles in Ordnung bringt."

09. März 2006 | DER ROSAROTE PANTHER • Kritik • Die Tageszeitung

Harald Peters ist gespalten: "Wenn der Film die Zuschauer nun etwas lehrt, dann den Sachverhalt, dass Diamanten, selbst wenn sie ausgesucht kostbar, selten und rosarot sein sollten, deutlich leichter zu ersetzen sind als manch ein Schauspieler. Was nicht heißen soll, dass Steve Martin ein schlechterer Komiker als Peter Sellers ist, er passt nur nicht in diesen Film. ... Andererseits ist es verständlicherweise schwer, einen Film schlimm zu finden, in dem Steve Martin und Jean Reno sich in geblümten Anzügen in der hohen Kunst des Ausdruckstanzes versuchen, flambierte Mojitos getrunken werden, lustige Fahrradunfälle zu sehen sind und Leute mit falschem französischem Akzent sprechen."

09. März 2006 | DER ROSAROTE PANTHER • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke ist enttäuscht. "Beyoncé Knowles in der Rolle der Xania ist mordverdächtig und darf ihre Stimme und ihr Dekolleté zur Aufführung bringen, Jean Reno liefert als Clouseaus geduldiger Assistent wie gewohnt Trockenes. Wirklich gelungen ist nur Clive Owens rasanter Gastauftritt als Bond-Karikatur (schade, dass er die Rolle dann doch nicht bekam). Sehr hübsch sind auch die traditionellen einführenden Titel-Animationen geraten. Aber was hilft’s, wenn das Beste vorbei ist, bevor der Film anfängt? Der Rest ist das Recycling alter Witze. Nur die Hauptfigur selbst erfährt eine gewisse Veränderung, leider nicht zu ihrem Vorteil."

08. März 2006 | DER ROSAROTE PANTHER • Kritik • fluter.de

Es vergeht einige Zeit, bis das Zwerchfell etwas zu tun bekommt, hat Ernst Kramer festgestellt. Steve Martin "hat so gar nichts von der Rolle im Blut oder begriffen. Er bietet außer mittelmäßigen Grimassen keine Charakterisierung an, die im Gedächtnis bleibt. Auch der Versuch, das französische Polizei-Genie ein wenig menschlicher zu gestalten, schlägt fehl: Wenn Martins Clouseau bemerkt, dass ihn manche für bekloppt halten, dann erzeugt das keine Lacher, höchstens Mitleid. ... DER ROSAROTE PANTHER erfüllt unterm Strich alle Anforderungen, die an eine Komödie für einen verregneten Sonntagnachmittag zu stellen sind: unflätiger, aber harmloser Humor und in den Nebenrollen ein paar gern gesehene Stars, wie zum Beispiel Jean Reno. Es hätte schlimmer kommen können."

02. März 2006 | DER ROSAROTE PANTHER • Kritik • film-dienst 05/2006

Die Rolle des trotteligen französischen Provinzpolizisten ist eine, die Steve Martin laut Sascha Koebner zu füllen weiß. "Gerade Martin, der mittlerweile die 60 überschritten hat, trägt über weite Strecken den dramaturgisch simpel gehaltenen Film durch sein energetisch-lustvolles Spiel. Sicher: Beileibe nicht jeder Gag zündet, und manchmal entstehen Pausen, die wirken, als sollten künstliche Lacher nachträglich hinein geschnitten werden. ... So ist DER ROSAROTE PANTHER zu einem Film geworden, der sich in den Regalen einer Videothek mit jugendlichem Publikum beständiger halten wird als auf der Kinoleinwand."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,39873