Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

NOCH EINMAL FERIEN

NOCH EINMAL FERIEN

Regie Wayne Wang
Kinostart 09.03.2006

Kritiken • NOCH EINMAL FERIEN

09. März 2006 | NOCH EINMAL FERIEN • Kritik • Berliner Zeitung

Für Peter Uehling ist dies ein therapeutischer Film. "Sein Ziel besteht darin, möglichst viele glückliche Menschen aus dem Kinosaal herausgehen zu lassen. Dieses Ziel wird er dank seiner übersichtlichen Botschaften erreichen. Sie lauten erstens: Lebe jeden Tag, als wärs dein letzter. Zweitens: Der Schein kann dem Sein schon manchmal helfen - wie der Schein des Reichtums Georgia zur Entfaltung ihrer Klugheit und Empathie verhilft. Die bedächtige Regie Wayne Wangs wahrt auch dort, wo die Komödien-Elemente dominieren, Contenance und benimmt sich damit so, wie es im Grand Hotel unbedingt geboten ist. Dieses und seine umgebenden Berge werden mit gebotener Imposanz fotografiert, das große Wohlfühlen breitet sich aus, gegen Ende ist es kaum noch auszuhalten."

08. März 2006 | NOCH EINMAL FERIEN • Kritik • br-online.de

Kitschig nennt Heidi Reutter die Komödie. "Dass in der Welt der Schönen und Reichen nichts ist, wie es scheint, ist nun wirklich nicht neu. Umso skeptischer macht es einen, dass eine einfache, sympathische Frau die ihr verbleibende, kostbare Lebenszeit ausgerechnet in diesem entmenschlichten Milieu der Eitelkeiten verbringen möchte. Einziger Lichtblick in diesem klischeehaften Klamauk: Frankreichs Superstar Gérard Depardieu, der als Sternekoch Didier eine deftige Vorliebe für die üppige Genießerin aus Amerika entwickelt. Diese Komödie mag eine humorvolle Hommage an das Leben sein, ein turbulentes Plädoyer für das Prinzip "Carpe Diem". Jeder Tag könnte tatsächlich der letzte sein. Als Lebensweisheit an sich mag das befriedigen, die filmische Umsetzung tut es nicht."

08. März 2006 | NOCH EINMAL FERIEN • Kritik • fluter.de

Eine handzahme Formelkomödie sah Sascha Rettig. Der Regisseur "lässt seine Komödie in keinem Moment ernsthaft von Georginas vermeintlichem, tragischem Lebensende überschatten. ... Doch glücklicherweise wirbelt Latifah, die bis auf wenige Ausnahmen ihre Energien in zu viele filmische Belanglosigkeiten wie HAUS IM KOPF (2003) investierte, mit einer herzigen Charme-Offensive durch NOCH EINMAL FERIEN und macht den Film durch ihre Präsenz erträglich. Über banale Unterhaltung, die sich ohne sie schnell in zu oft gesehenem Slapstick, in Klischees und langweiligen Albernheiten verloren hätte, reicht Wangs Komödie über das Suchen und Finden der Lebenslust dennoch nicht hinaus."

02. März 2006 | NOCH EINMAL FERIEN • Kritik • film-dienst 05/2006

Laut Jörg Gerle wurde das Remake einwenig modernisiert, ist dafür aber weniger bissig. "Sicherlich ist der einstige Popstar und jetzige Hollywood-Sidekick eine ideale Besetzung für die Rolle. Man glaubt gerne, dass ihr überbordender Charme, gepaart mit der kumpelhaften "Yo"-Attitüde aus der Subkultur der Townships amerikanischer Schwarzer, die versnobte Welt der Megareichen fasziniert und die Hotelbelegschaft begeistert. Der Rest der Geschichte steht indes auf äußerst tönernen Füßen. ... Wären nicht die solide und sympathisch agierenden Darsteller (auch Timothy Hutton als fieser Kapitalist hat seine gebrochenen Momente), würde NOCH EINMAL FERIEN in Unsäglichkeit versinken; so bleibt zumindest ein halbwegs passables romantisches Rührstück."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,38255