Inhalt • MEIN FÜHRER
Dezember 1944: Der totale Krieg ist so gut wie total verloren. Doch so leicht will Goebbels sich nicht geschlagen geben. Am Neujahrstag soll der Führer mit einer kämpferischen Rede noch einmal die Massen begeistern. Das Ganze hat nur einen Haken: Der Führer kann nicht. Krank und depressiv meidet er die Öffentlichkeit. Nur einer kann jetzt noch helfen: sein ehemaliger Schauspiellehrer Adolf Grünbaum, ein Jude. Goebbels lässt ihn samt seiner Familie aus dem KZ Sachsenhausen in die Reichskanzlei holen. Die Zeit läuft, in nur fünf Tagen muss der Führer in Höchstform sein ...
Crew • MEIN FÜHRER
Regie: Dani Levy
Darsteller: Lambert Hamel, Udo Kroschwald, Sylvester Groth, Thorsten Michaelis, Axel Werner ...
Verleih/Copyright: X Verleih AG, Berlin
Kritik • MEIN FÜHRER • 02. Januar 2007 • film-dienst 01/2007
Alberne Späßchen mit aufgesetzter Tragik sah Michael Kohler. Der Regisseur "tut dies so plump, dass man darüber glatt vergisst, wie komisch (und manchmal entlarvend) der Film auch sein könnte. Goebbels ist in Sylvester Groths jovialer Interpretation wirklich ein ausgefuchster Schelm, Albert Speer ein läppischer Ausbund menschlicher Anstandsreste und Himmler einem infernalischen Kuriositätenkabinett entsprungen. ... Die alte Frage, was Komik darf und was nicht, ist schon so oft beantwortet worden, dass es irgendwie fruchtlos ist, sie noch einmal zu bemühen. Aber dennoch: Komödie darf alles – außer langweilen. Genau das tut dieser Abiturientenstreich mit Starbesetzung aber ohne Unterlass."