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DIE HAUSSCHLÜSSEL

DIE HAUSSCHLÜSSEL

Regie Gianni Amelio
Kinostart 07.09.2006

Kritiken • DIE HAUSSCHLÜSSEL

07. September 2006 | DIE HAUSSCHLÜSSEL • Kritik • Berliner Zeitung

Für Philipp Bühler lebt der Film durch seine Darsteller. "In diesem Film, so scheint es, funktionieren viele Dinge, weil sie eben nicht funktionieren. Etwa dadurch, dass hier eigentlich jeder in seiner Rolle überfordert wirkt. Es gibt dem Film etwas Beschädigtes, das er braucht, wenn anderes doch zu glatt läuft. Wenn es durch jene sentimentale Untiefen geht, die man in solch einem Film erwartet, die aber auch Gefühlen Ausdruck geben, die schlicht zum Leben gehören."

07. September 2006 | DIE HAUSSCHLÜSSEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christina Tilmann bietet der Film die schwer problematische Annäherungsgeschichte zwischen Vater und Sohn. "Trostlos ist Amelios Blick auf diese Stadt, trostlos in diesen Momenten auch der Film, der sich bieder und bemüht fortbewegt, als gehe das Drehbuch auf Krücken – zu wenig Mut zur Ausgelassenheit, wie zum Beispiel in Pago Bahlkes und Eike Besudens schönem, kleinen Film VERRÜCKT NACH PARIS von 2002. Erst eine Reise nach Norwegen bringt Erlösung: Die Krücke fliegt über Bord, Vater und Sohn liegen sich in den Armen. Eine unglaubwürdige Versöhnung."

01. April 2006 | DIE HAUSSCHLÜSSEL • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Dies ist kein "Behindertenfilm", schreibt Eleonore Frey. "Die schauspielerische und menschliche Leistung Andrea Rossis setzt das Leiden des halbseitig gelähmten Paolo in ein Licht, in dem es nicht nur als ein schweres Handicap, sondern auch als eine Quelle ausserordentlicher Kraft erscheint. ... Schade, dass dieses intensive Leuchten da und dort gedämpft wird durch die Klischees, die in ihrer Deklamation eines 'behindertengerechten' Verhaltens eher Rezepte geben als Vorurteile abbauen."

22. Februar 2006 | DIE HAUSSCHLÜSSEL • Kritik • fluter.de

Einfühlsam wie schmerzhaft detailliert und frei von allen Hollywood-Klischees ist der Film für Thomas Winkler. "Vor allem aber setzt Amelio ... Behinderten ein nahezu pathosfreies Denkmal. Hier sind Behinderte nicht – wie sonst im Kino - lustige Gesellen, aus denen jederzeit die weise Naivität des ewigen Kindes spricht. Nein, Behinderte sind eigenwillig und durchaus auch einmal herrisch, sind freundlich, aber halt auch einmal unleidlich, sind eben echte Menschen."

Februar 2006 | DIE HAUSSCHLÜSSEL • Kritik • filmz.de

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