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GERNSTLS REISEN

GERNSTLS REISEN

Regie Franz X. Gernstl
Kinostart 23.02.2006

Kritiken • GERNSTLS REISEN

24. Mai 2006 | GERNSTLS REISEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Kauze, Propheten, Eigenbrötler, Aussteiger, Deppen, Stoiker und Narzissten entdeckt das Filmteam laut Julian Hanich. "Das Erstaunliche: Alle sind sie sympathisch. Das Roadmovie, das in seinen besten Momenten wie eine valentineske Bebilderung von Wolfgang Büschers literarischer Reportage "Deutschland, eine Reise" wirkt, eröffnet kein Kuriositätenkabinett. Gernstl schaut den Leuten ehrlich ins Gesicht – und bewegt sich dabei selbst an der Grenze zum Sonderling, zumal in der Welt des öffentlichen-rechtlichen Fernsehens."

22. Februar 2006 | GERNSTLS REISEN • Kritik • br-online.de

Das bayrische Roadmovie erfreut Heidi Reutter. "GERNSTLS REISEN, der als Film einige der schönsten Serienepisoden vereint, ist so ein unterhaltsames deutsches Roadmovie geworden. Und zugleich eine ebenso amüsante wie spannende Bestandsaufnahme unserer Gesellschaft. Dass dieses Land, über das so viele gerne jammern, alles andere als langweilig ist, das ist nur eine Erkenntnis dieses Films. Allein die Trailer-artige Zusammenfassung am Ende, in der die Protagonisten zu "Wonderful World" noch einmal in Slow Motion auftauchen, ist ein wenig zu pathetisch geraten."

22. Februar 2006 | GERNSTLS REISEN • Kritik • fluter.de

Laut Michael Brake nimmt sich der Regisseur "Zeit, lässt sich treiben, ist grundsätzlich offen für alles und schafft so spontane Situationen, wobei er seine Gesprächspartner/innen stets ernst nimmt. Das Ergebnis dieser Methode sind zahllose Reportagen abseits des sensationsheischenden TV-Mainstreams, die bei Publikum und Kritikern/innen gleichermaßen gut ankommen ... [Zum Schluß] bekommt die Sache dann eine Note von alternden Spät-68ern, die bei Weltmusik, Rotwein und Biokäse über die Schönheit des Lebens sinnieren, was so geballt nicht jedermanns Geschmack ist und zuvor glücklicherweise auch sehr charmant umgangen wurde."

16. Februar 2006 | GERNSTLS REISEN • Kritik • film-dienst 04/2006

Das Leben hält die wunderbarsten, wundersamsten Dialoge parat, philosophiert Stefan Volk. Der Regisseur "diktiert seinen Gesprächspartnern nicht, wie sie sich zu fühlen haben; es interessiert ihn tatsächlich, was sie empfinden. Gernstl hakt und bohrt auch nicht nach. Ohne journalistische Attitüde respektiert er die Grenzen, die sein Gegenüber setzt. Er führt keine Gespräche, schon gar keine Interviews. Man unterhält sich eben freundschaftlich unter Gleichen, die Kamera läuft mit. Simpel, ja banal klingt das Prinzip, auf dem Gernstls Reportagen basieren. Dass sie dennoch fast revolutionär anmuten, wirft kein gutes Licht auf die aktuelle Fernsehlandschaft."

Februar 2006 | GERNSTLS REISEN • Kritik • filmz.de

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