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ENTGLEIST

ENTGLEIST

Regie Mikael Hafström
Kinostart 23.02.2006

Kritiken • ENTGLEIST

22. Februar 2006 | ENTGLEIST • Kritik • fluter.de

Das Interessantes an dem Film ist für Ernst Kramer die Besetzung. "Hafströms Geschichte entwickelt sich nach dem Gewalteinbruch zu einem teilweise arg konstruierten Thriller à la Hitchcock: Mann und Maus geraten in einen Strudel aus Angst, Rache und tiefer Schuld. An dieser Stelle verabschiedet sich Owen aus seiner Rolle und strahlt nur noch langweilige Unentschiedenheit aus, die er bereits in KING ARTHUR an den Tag gelegt hat. Beide Rollen verlangen nach der Darstellung eines inneren und gar nicht mal uninteressanten Konflikts. Owen allerdings wirkt, als würde er diesen am liebsten unter Einfluss von starken Beruhigungstabletten zur Lösung bringen. Gegen den ultimativ ekligen Vincent Cassel nimmt man ihm keine Sekunde den Willen zur Selbstbehauptung ab."

22. Februar 2006 | ENTGLEIST • Kritik • br-online.de

Schade ist es für Margret Köhler um den Film. "Die Mischung aus Lovestory und Psychothriller, Film Noir und Pulp-Fiction-Anleihe gibt dem total entfesselten Vincent Cassel Gelegenheit, sich als Fiesling mit Kult-Potenzial zu profilieren, ein weiterer Schritt zur internationalen Karriere des Franzosen. Jennifer Aniston nimmt man die Seelenpein gerade noch ab, Clive Owen ist zu blass und farblos in seiner personifizierten Naivität. Im Verlauf der Handlung nimmt die Glaubwürdigkeit rapide ab, beim aufgesetzten Ende haben den Drehbuchschreiber wohl alle guten Geister verlassen. Schade, denn die psychologische Spannung hält sich trotz aller kruden Wendungen und der Moralin-Dosis über weite Strecken."

16. Februar 2006 | ENTGLEIST • Kritik • film-dienst 04/2006

Ulrich Kriest ist nicht besonders angetan: "Gerade weil die von Clive Owen und Jennifer Aniston gespielten Figuren psychologisch nur so weit entwickelt werden, wie es die jeweilig zur Disposition stehende Szene erfordert, bleibt dem Zuschauer nur, die lustvoll diabolische Performance von Vincent Cassel zu genießen. Jennifer Aniston, die als „femme fatale“ agieren soll, bleibt uninteressant im Rahmen ihres vertrauten Images; sobald es um die Abgründe ihrer Figur geht, verliert sie sich im Ungefähren. ... nteressant wird ENTGLEIST allenfalls, wenn man ihn als trivial zugespitzten Indikator für die sozialpsychologische Stimmung in den USA liest."

Februar 2006 | ENTGLEIST • Kritik • filmz.de

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