| Regie | Walter Stokman |
| Kinostart | 16.02.2006 |
Der Regisseur trägt die Fakten zusammen, schreibt Philipp Bühler. "Man erinnert sich an die nervenigen Telefonate mit der Polizei, die Hinhaltetaktik - und jetzt verhandelt Wojtowicz noch immer. Das Bild von ihm wird immer klarer. Zeigen kann ihn Stokmann, der die Gespräche aufgezeichnet hat, nur per Standbild. Er sieht freundlich aus, mit seinem weißen Bart und dem gewinnenden Lächeln. Aber man wäre doch lieber von Al Pacino überfallen worden."
Stokmans Film geht den jeweiligen Wahrheiten nach und hinterfragt im Zweifelsfall die Gründe für die erstaunlich subjektive Wahrnehmung der Realität, schreibt Hans Messias. "Der außergewöhnliche Dokumentarfilm entwickelt eine erstaunliche Eigendynamik und leistet weit mehr, als die Hintergründe eines epochalen Spielfilms zu hinterfragen. Es gibt Augenblicke in HUNDSTAGE, in denen das Verbrechen und die Polizeiarbeit zurück treten und die mediale Berichterstattung die Regie übernimmt; dies wiederholt sich in Stokmans Film, den der Täter von einst zu nutzen versucht, um im Gespräch zu bleiben."
Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.
Datenblatt des Films.