Inhalt • TAL DER WÖLFE
Am 4. Juli 2003 überfallen verbündete amerikanische Einheiten das inoffizielle, halb geheime Quartier der elf Mann umfassenden türkischen Spezialeinheit im Nordirak.. Aufgrund der veränderten Lage streben die USA an, einzig bestimmende Macht in der Region zu werden. Ihrer Meinung nach gibt es für die Türken hier keinen Platz mehr. An diesem Tag stülpt man elf Soldaten, unter Missachtung ihrer militärischen Ehre und vor den Augen der Bevölkerung, Säcke über die Köpfe und verweist sie des Landes. Mit seinen besten Männern reist der Geheimagent Polat Alemdar nach Irak, um den Hintergründen des Falls nachzugehen. Doch im Nordirak erwartet sie eine Verwüstung jenseits aller Vorstellungskräfte...
Crew • TAL DER WÖLFE
Regie: Serdar Akar
Darsteller: Gary Busey, Billy Zane, Ghassan Massoud, Necati Sasmaz, Bergüzar Korel ...
Verleih/Copyright: MaXXimum
Kritik • TAL DER WÖLFE • 22. Februar 2006 • Jungle World
Anti-Kriegsfilme sehen für Constanze Letsch anders aus. "In einem Interview mit dem monatlich erscheinenden Kulturmagazin Milliyet Sanat spricht der Regisseur des Films, Serdar Akar, eine renommierte Figur im türkischen Kino, von einem Dialog der Religionen, den TAL DER WöLFE fördern wolle, und von der Absicht, extremistische religiöse Strömungen anzuprangern. Doch die einseitigen und verzerrten Darstellungen des Irak-Kriegs führen das ad absurdum: In TAL DER WöLFE stehen sich zwei Lager unvereinbar gegenüber – Gut und Böse, Ost und West, Islam gegen den Rest der Welt. Nichts Neues also: Falls es die Absicht des Regisseurs war, die Völkerverständigung zu fördern, ist ihm dies jedenfalls gründlich misslungen."