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DIE WILDEN HÜHNER

DIE WILDEN HÜHNER

Regie Vivian Naefe
Kinostart 09.02.2006

Kritiken • DIE WILDEN HÜHNER

09. Februar 2006 | DIE WILDEN HÜHNER • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Katja Lüthge steht die Abenteuergeschichte nicht im Vordergrund. Der Film versucht, die eben doch nicht ganz so ideale Lebenswirklichkeit der Jugendlichen abzubilden. "Ganz frei von diesem lahmen pädagogischen Impetus ist auch die viel im Erzählmodus erklärende Verfilmung nicht. Zum Vorteil gereichen ihr aber unbedingt die agilen jungen Darsteller, die über diese Stolpersteine locker hinwegspielen."

09. Februar 2006 | DIE WILDEN HÜHNER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Als Juwel des deutschen Kinderkinos bezeichnet Sascha Westphal den Film. Der Blick der Regisseurin ist "von einer Sehnsucht nach den Wundern der Kindheit erfüllt. So erstrahlt die Welt der Wilden Hühner in einem ganz besonderen Sommerlicht, das den Abenteuern der Mädchen eine magische Note verleiht und auch ein erwachsenes Publikum schnell zum Träumen verleiten kann. Wie kostbar und flüchtig die Kindheit ist, weiß man eben erst im Nachhinein; und gerade dieses von einer sanften Traurigkeit erfüllte Wissen, das in jeder Einstellung des Films gegenwärtig ist, macht ihn zu einem Juwel des deutschen Kinderkinos. Aus Naefes Verständnis für die Träume und Ängste ihrer Heldinnen resultiert zudem eine eindrucksvolle Leichtigkeit des Erzählens."

07. Februar 2006 | DIE WILDEN HÜHNER • Kritik • br-online.de

Heidi Reutter entdeckt das Geheimnis des Cornelia Funke-Erfolges: "Zwar gibt es allerhand zwischenmenschliche Probleme, doch werden diese nicht zur Tragödie verdichtet, sondern mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit erzählt. ... Vivian Naefe inszeniert routiniert einen kurzweiligen, wenn auch überschaubar abenteuerlichen Familienfilm. Herausragend aus der Riege der etablierten Schauspieler Ferres, Jessica Schwarz und Axel Prahl (als gewalttätiger Vater) ist vor allem Michelle von Treuberg als Sprotte, die ihre erste Kinorolle mit großer Natürlichkeit meistert. Lobenswert am Film und damit natürlich auch an der literarischen Vorlage ist, dass hier eine Welt aus Kindersicht erzählt wird, die keineswegs illusionär ist."

07. Februar 2006 | DIE WILDEN HÜHNER • Kritik • fluter.de

Sascha Rettig lobt, daß sich die Figuren in der Realität bewegen. "Enttäuschend schwach sind in dieser Adaption allerdings viele der Darsteller: Die Erwachsenen – vor allem Veronica Ferres als überforderte Alleinerziehende, Jessica Schwarz als Lehrerin Rose und Benno Fürmann als Ersatzlehrer Grünbaum – wirken hier seltsam deplatziert. Und einige der Nachwuchsdarsteller/innen fallen nicht unbedingt durch Talent, sondern durch ihre gestelzt aufgesagten Dialoge und ihr hölzern unnatürliches Spiel auf. Das ändert allerdings auch nicht viel daran, dass DIE WILDEN HüHNER, wenn auch eher handzahm als wild, über weite Strecken spaßig sind, manchmal nachdenklich und nicht nur für die Mädchen-unter-16-Zielgruppe durchaus unterhaltsam."

02. Februar 2006 | DIE WILDEN HÜHNER • Kritik • film-dienst 03/2006

Im Grunde ist der Film für Horst Peter Koll sympathisch und liebenswert, auch wenn sich der Kritiker mehr Charakter gewünscht hätte. "Unter dem blauen Himmel eines warmen Sommers werden mal turbulente und amüsante, mal auch stillere und nachdenklichere Anekdoten kurzweilig ineinander geschachtelt, wobei den Figuren keine ambitionierten charakterlichen Entwicklungen zugemutet werden. Jede Person, egal ob Kind oder Erwachsener, ist als Typ konturiert, wobei die Palette, taktisch geschickt, recht weit gefächert ist, sodass für nahezu jeden Zuschauer die Möglichkeit zur Identifikation besteht. Weit mehr noch als in den Büchern geht es im Film um ein primär launiges, mitunter aber recht plakatives Patchwork."

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